Ostenfriedhof Dortmund


Der Dortmunder Ostenfriedhof (auch Ostfriedhof oder Ostpark genannt) ist ein 1876 angelegter Friedhof und eine parkähnliche Grünanlage im Dortmunder Stadtbezirk Innenstadt-Ost.

Viele berühmte Bürger der Stadt sind auf dem innenstadtnahen, ca. 16 Hektar großen Ostenfriedhof an der Robert-Koch-Straße beigesetzt. Schöne alte Gräber mit kunstvollen Grabmalen zeugen von begüterten Familien, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Zahlreiche Grabskulpturen stammen von dem jüdischen Bildhauer Benno Elkan. Der historische Teil des Friedhofs mit Baumbestand und Wegeführung, die Einfriedung, ein Tor, Brunnen, die Trauerhalle, ein Toilettenhaus, das Verwaltergebäude sowie 362 Einzelgrabdenkmäler sind als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.

 

Der Ostenfriedhof in Dortmund wurde 1876 als zweiter städtischer Friedhof nach dem „Westentotenhof“, dem heutigen Westpark, eingerichtet. Diese zweite Friedhofsanlage steht im Zusammenhang mit dem rapiden Bevölkerungswachstum im Zuge der Industrialisierung des Ruhrgebiets. Während bei der Gründung des Westentotenhofs 1811 etwa 4.000 Menschen in Dortmund lebten, waren es 1876 über 50.000.[2] Die erste Beisetzung fand am 1. April 1876 statt.

 

Es wurde jeweils auf zwei Feldern, selten auf drei Feldern gleichzeitig beigesetzt. Die ältesten Gräber sind in den Feldern 2 und 5 zu finden. Im Jahre 1898 sind erstmals Beisetzungen auf dem Feld 14 verzeichnet, was bedeutet, dass seit dieser Zeit die jüdische Abteilung des Friedhofs besteht. Bereits im Jahre 1912 wurde die Anlage des Hauptfriedhofs und damit die Umgestaltung des Ostenfriedhofs in eine Parkanlage beschlossen. Vor allem durch den Ersten Weltkrieg wurde dieses Projekt allerdings verzögert und erst im Jahre 1921 fand die erste Beisetzung auf dem Hauptfriedhof statt. Mit diesem Tag wurde der Ostenfriedhof wie auch der Südwest- und der Nordfriedhof für Beisetzungen in Reihe geschlossen. Die Beisetzungen in Familien- und Erbgruften blieben gestattet.

 

Der Ostenfriedhof erlitt während des Zweiten Weltkriegs schwere Zerstörungen und wurde zeitweilig für jeglichen öffentlichen Verkehr gesperrt. Durch Vandalismus in der Zeit des Nationalsozialismus und schwere Bombentreffer war vor allem der jüdische Friedhof stark beschädigt. Die zerstörte und erst 1949 wiederhergestellte Einfriedung begünstigte noch in der Nachkriegszeit weiteren Vandalismus, etwa durch Bronzediebstahl. Die Wiederaufbauarbeiten verliefen aus Mangel an Personal und Material schleppend und dauerten bis in die fünfziger Jahre an.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ostenfriedhof_Dortmund 


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B

Bäumer Louis,  07  2020

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Brügmann Familie,  07  2020

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Henriette Davidis,    07    2020

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Jucho Caspar Heinrich,  07  2020

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K

Klönne Familie,  07    2020

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L

Löhers Johannes, Probst,  07    2020

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M

Maiweg Gustav, 07 2020

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Q


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S


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Taeglichsbeck Otto, 07 2020

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Treeck Carl (Karl), 07 2020

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