Alter Friedhof Bonn


Der Alte Friedhof in Bonn wurde 1715 angelegt. Er war der erste Friedhof außerhalb der Bonner Stadtbefestigung. Heute befindet sich die Anlage im Zentrum der Stadt und ist von Verkehrsflächen, Wohn- und Geschäftshäusern umgeben. Der Friedhof ist ein Ort, in dem sich die Geschichte der Stadt seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts sowie Baustile und Stilepochen seit dem Barock widerspiegeln. Zahlreiche Prominentengräber sowie Grab- und Denkmäler bedeutender Künstler machen die Bonner Begräbnisstätte zu einem der berühmtesten Friedhöfe in Deutschland. Er wurde deshalb als besonders sehenswert in das Ensemble der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Alter_Friedhof_Bonn
Heruntergeladen am 13.06.2021


A

Adaïewsky Ella ,   06    2020

Malinconia (Melancholie)

Liebe Fotofreunde, der alte Friedhof Bonn liegt direkt vor meiner Haustüre und wenn ich mal "Ruhe" brauche, ist der Friedhof eine kleine Oase mitten in der Stadt Bonn.

Ich bin schon oft an dem Grab von Ella Adaïewsky vorbei gelaufen, aber meist ohne besondere Notiz von dem Grab zu nehmen. Dabei ist die Skulptur etwas ganz besonderes, sie erinnert an die wundervollen Skulpturen in Italien.

Antonio Dal Zotto war ein italienischer Bildhauer und hat diese wunderschöne Skulptur geschaffen. Sie heisst Malinconia (Melancholie) und wurde für Ella Adaïewsky, bekannt auch unter ihrem Geburtsnamen Elisabeth (von) Schultz bzw. Elisabeth (von) Schultz-Adaïewsky und dem Pseudonym Bertramin) geschaffen.

Elisabeth von Schultz’ Vater war der deutschbaltische Arzt und Schriftsteller Georg Julius von Schultz (Pseudonym Dr. Bertram). Ihre Mutter Theodora war Schülerin Adolf Henselts und gab selbst Klavierunterricht. Auch Ella Adaïewsky wurde zunächst von ihrer Mutter unterrichtet. Später studierte sie in Sankt Petersburg bei Adolf Henselt und Nicolas von Martinoff (1813–1864). Von 1857 bis 1859 war sie in Eisenach und Weimar und erhielt Unterricht bei Martha von Sabinin (1831–1892) und auch bei Franz Liszt. Ab 1864 studierte sie am Sankt Petersburger Konservatorium Klavier bei Alexander Dreyschock, Musikgeschichte bei Alexander Faminzyn (1841–1896), Komposition bei Nikolai Saremba, Musiktheorie bei Ignaz Vojáček und Instrumentierung bei Anton Rubinstein. Adaïewsky unternahm Konzertreisen als Pianistin und ließ sich 1882 in Venedig nieder. 1909 übersiedelte sie auf Einladung der Freifrau Franziska von Loë nach Neuwied in das Segenhaus des Schlosses Monrepos. Während des Ersten Weltkriegs nannte sie sich wieder von Schultz, um nicht in Verdacht zu geraten, eine russische Spionin zu sein.

Adaïewsky schrieb Klavierkonzerte, Vokalmusik (u. a. Chöre für den russisch-orthodoxen Gottesdienst) und zwei Opern, die sie unter dem Pseudonym Adaïewsky veröffentlichte. Außerdem gab sie eine Sammlung italienischer Tanzlieder heraus und publizierte über Volksmusik und Musik im antiken Griechenland. Ihre Oper Morgenröte der Freiheit fiel 1877 der zaristischen Zensur zum Opfer und wurde nicht aufgeführt.

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Ella_Ada%C3%AFewsky

 


Anderson  James  Murray, 11  2019

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B

Busch Carl David Wilhelm, 06   2020

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Baltzer Johann Baptist,  08 2020

Johann Baptist Baltzer

Johann Baptist Baltzer, auch Johannes Baptista Baltzer, (* 16. Juni 1803 in Andernach; † 1. Oktober 1871 in Bonn) war ein katholischer Theologe und bedeutender Dogmatiker, der sich gegen Ende seines Lebens der alt-katholischen Bewegung anschloss.

Leben

Seine Gymnasialbildung erhielt Baltzer am katholischen Gymnasium zu Köln. Er studierte von 1823 bis 1827 unter Georg Hermes an der Universität Bonn katholische Theologie. 1829 wurde er zum Priester geweiht, 1830 an der theologischen Fakultät München auf Grund der beiden Dissertationen „Über die Freiheit des menschlichen Willens“ und „Urzustand der ersten Stammeltern“ mit Erlassung der mündlichen Prüfung zum Doktor der Theologie promoviert. Im selben Jahr wurde er außerordentlicher Professor, ein Jahr später ordentlicher Professor für Dogmatik in Breslau, 1843 geistlicher Rat des Konsistoriums.

Als Reaktion auf eine Predigt des Königlichen Konsistorialrats, Superintendenten und Erstem Prediger an der Hofkirche zu Breslau, Ludwig Falk, verfasste Baltzer 1844 Das christliche Seligkeitsdogma. 1846 wurde er unter Fürstbischof Melchior von Diepenbrock residierender Domherr an der Kathedrale, 1860 wurde er Domscholastikus.

Der Domscholaster (auch Domscholast, Domschulmeister, magister scholarum) ist ein Würdenträger des Domkapitels, der mit der Leitung der Kloster- oder Domschule betraut ist.

Nachdem er die Lehren des Wiener Theologen Anton Günther, dessen Schriften 1857 auf den Index der von der katholischen Kirche verbotenen Schriften gesetzt wurden, 1853 verteidigt hatte und auch weiterhin nach 1859 indizierten Schriften Günthers gelehrt hatte, wurde ihm am 17. April 1860 durch Heinrich Förster die kirchliche Lehrerlaubnis (missio canonica) entzogen.

Im Jahre 1870 erklärte er sich gegen das Dogma der Päpstlichen Unfehlbarkeit und schloss sich der altkatholischen Bewegung an. Den gläubigen Protestantismus bezeichnete er hingegen als „liebenswürdige Inkonsequenz“.

Durch den Fürstbischof Heinrich Förster wurde er 1870 suspendiert, nachdem er die Nürnberger Erklärung gegen die Unfehlbarkeit des Papstes unterzeichnet hatte. Ihm wurden damit alle kirchlichen Ämter und Einkünfte gesperrt (suspensio ab ordine et beneficio). Er wurde vom königlichen preußischen Disziplinarhof von der auf Wunsch des Fürstbischofs durch den Kultusminister erfolgten Anklage wegen Verletzung der Dienstpflichten freigesprochen, blieb aber weiterhin ohne kirchlichen Lehrauftrag. Trotz des päpstlichen Wunsches der Lehramtsaufgabe blieb er Mitglied der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Breslau und starb am 1. Oktober 1871 in Bonn.

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Baptist_Baltzer


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Doetsch  Paula / Hermann Jakob,  11 2019

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Heidel   Rudolf  Hermann  11  2019

Hermann Rudolf Heidel

Der Todeswächterengel

Der Bonner Bildhauer Hermann Rudolf Heidel schuf den eindrucksvollen Engel auf einem hohen Sandsteinsockel für die Grabstätte seiner Familie im Jahre 1839. Im Gegensatz zu den rührseligen Engelfiguren, die im 19. Jahrhundert einen beliebten Grabschmuck darstellten, ist der Heidel-Engel ein strenger Todeswächter. Kein lieblicher Ausdruck in Gestik und Mimik, sondern ernste, stille Züge kennzeichnen die Skulptur. In ihrer rechten Hand hielt sie ursprünglich einen Palmzweig, Sinnbild für den Triumph des Glaubens. Mit der Linken trägt der Engel einen Blumenkranz. Er steht einmal für Ruhm und Sieg, andererseits zeigt er auch Tod und Trauer an. Über den Verbleib der rechten Hand und Teile des Palmzweiges ist leider nichts bekannt. Vermutlich sind sie einfach dem Verfall zum Opfer gefallen, der ja an dem Engel schon deutliche Spuren hinterlassen hat.

Aber Hermann Heidel hat auf dem Alten Friedhof in Bonn noch einen weiteren Grabstein geschaffen, wer weiß denn welchen? 

Hermann Heidel studierte zunächst Medizin, wechselte aber 1835 zur Kunst und begann seine Studien an der Akademie der bildenden Künste München bei Ludwig von Schwanthaler. Er war Renoncenphilister des Corps Rhenania Bonn (1831) und Mitglied des Corps Palatia Heidelberg (1831/32). Ein „Alter Herr“ oder Philister ist ein Mitglied einer Studentenverbindung nach Beendigung seiner Studien- und Aktivenzeit.

Nachdem er sich durch Modellierung einer heute nicht mehr existierenden Kolossalbüste Beethovens einen Namen gemacht hatte, begab er sich für drei Jahre nach Italien. 1843 ließ er sich in Berlin nieder. Er übernahm hier zuerst Sandsteinarbeiten für das im Wiederaufbau begriffene Opernhaus „Unter den Linden“ und für die Schlosskuppel am Berliner Stadtschloss sowie Stuckarbeiten für dessen „Weißen Saal“. Ein Hochrelief Karl der Große, die Sachsen zum Christentum zwingend, und Luther, die Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg anschlagend, wurde als Gipsmodell ausgeführt und vom König von Preußen dem Martinsstift in Erfurt zum Geschenk gemacht.

Es folgten: Umrisse zu Goethes Iphigenie, acht Blätter aus dem Tantalos-Mythos und eine Iphigeniastatue in Marmor, für das Orangerieschloss in Potsdam. Nach Heidels Modell wurde die 1859 in Halle enthüllte Händelstatue in Bronze gegossen, die seitdem neben Ernst Rietschels Gotthold Ephraim Lessing steht. Als Dank und Anerkennung ernannte ihn die Stadt Halle zum Ehrenbürger.

Quelle Text teilweise: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Heidel


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Maertens Hermann Eduard,  11  2019  und  06  2020

Hermann Eduard Maertens

Die Synagoge der jüdischen Gemeinde Bonn entstand an der ab 1715 angelegten neuen Judengasse nach Plänen des zu dieser Zeit in Bonn als Architekt tätigen königlichen Bauinspektors Hermann Eduard Maertens (1823–1898), der bereits im Dezember 1874 einen Entwurf für das Projekt vorlegte und spätestens im Januar 1876 von der Gemeinde mit der Durchführung beauftragt wurde. Ein Vorbild war die Synagoge Glockengasse (1857–1861) von Ernst Friedrich Zwirner in Köln. Mit dem Bau der alten Synagoge wurde nur ein Jahr später 1877 begonnen und bereits im Jahr 1878 fertiggestellt, sie wurde 1938 von den Nationalsozialisten zerstört.

Die auf dem alten Friedhof in Bonn, an exponierter Stelle gelegene Grabstätte, wurde im November 1870 von dem Architekten und Bauinspektors Maertens anlässlich des Todes seiner beiden Söhne erworben. Die kleinen, das Wandgrab flankierenden Eckpostamente sind mit knieenden, die Hände zum Gebet gefalteten Kinderengelfiguren geschmückt. Die gleichsam für die Kinder bittenden Engelsfiguren sind mit gen Himmel gerichtetem Blick und einander leicht zugeneigter Körperhaltung dargestellt. Vermutlich hatte Maertens den Entwurf des Grabensembles selbst angefertigt und die Bonner Steinmetzwerkstatt Kieserg hat lediglich die Ausführung übernommen 

Quelle Text teilweise: https://www.wikiwand.com/de/Alte_Synagoge_(Bonn)


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Noeggerath Johann Jacob, 06 2020

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Plücker Julius, 06 2020

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Schumann   Clara und Robert , 06 2020

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Wesendonck Otto Friedrich Ludwig, Mathilde und Hans    11 2019

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Wutzer  Carl  Wilhelm , 11  2019

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