Hannover Stadtfriedhof Engesohde


Der Stadtfriedhof Engesohde wurde als Ersatz für die geschlossenen alten hannoverschen Gemeinde-Friedhöfe St. Nikolai-Friedhof, Neustädter Friedhof und Gartenfriedhof angelegt. Der älteste Teil ist das nördliche Drittel (angelegt 1871–80). Der Eingangsbau im Rundbogenstil wurde 1873 von Ludwig Droste entworfen. Die Kapelle stammt in ihrer heutigen Form im neuromanischen Stil von Oskar Barnstorf (1910), die Reliefs schuf Elsbeth Rommel. Hinter der Kapelle, an der Ecke von Abteilung 20, ist einer der zwei noch existierenden gusseisernen „Bödeker-Engel“ aufgestellt, um 1854 von Georg Hurtzig entworfen und in der „Königshütte“ in Bad Lauterberg gegossen. Die Engelsfiguren, von denen es einmal 15 im Stadtgebiet von Hannover gab, gehen auf den populären hannoverschen Pastor Hermann Wilhelm Bödeker zurück, der mit ihnen seine Sammlungen zu wohltätigen Zwecken durchführte. Sein Grab befindet sich auch auf dem Engesohder Friedhof. Der Urnenhain wurde nach Plänen von Albrecht Haupt angelegt.

Ein Unikum: Als Begrenzungsmauer des (älteren) Nordteils des Friedhofs fand eine steinerne Balustrade Verwendung. Sie stand früher am Schiffgraben, einer heutigen Straße (zwischen Aegidientorplatz und Emmichplatz), die einmal eine Wasserstraße war. Sie wurde im Mittelalter als etwa 9 km langer Kanal für den Torf- und Holztransport vom Altwarmbüchener Moor durch die Eilenriede bis zum Aegidientor angelegt. Als der Wasserweg Mitte des 19. Jahrhunderts zugeschüttet wurde, kam die dann überflüssige Balustrade nach Engesohde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stadtfriedhof_Engesohde



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Bandel Joseph Ernst von,   12 / 2020

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Emmich Otto von,   12 / 2020

Otto von Emmich

Albert Theodor Otto Emmich, ab 1912 von Emmich (* 4. August 1848 in Minden; † 22. Dezember 1915 in Hannover) war ein preußischer General der Infanterie.

 

Familie

Emmich war der Sohn eines Obersten. Er heiratete Elise Pauline Sophie (* 1855), eine Tochter des preußischen Generalmajors Karl von Graberg.

 

Militärkarriere

Emmich trat nach seinem Abschluss am Mindener Gymnasium am 3. Juli 1866 als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment „Graf Bülow von Dennewitz“ (6. Westfälisches) Nr. 55 ein und nahm am Deutsch-Französischen Krieg teil. Am 18. Mai 1901 erfolgte seine Beförderung zum Generalmajor, gleichzeitig übernahm er das Kommando über die 31. Infanterie-Brigade in Trier. Am 14. Februar 1905 folgte seine Beförderung zum Generalleutnant und als solcher übernahm er dann am 22. Mai 1905 die 10. Division in Posen. Am 29. Mai 1909 wurde er zum General der Infanterie befördert und gleichzeitig zum Kommandierenden General des X. Armee-Korps in Hannover ernannt.

 

Am 27. Januar 1912 wurde Emmich in Berlin in den preußischen Adelsstand erhoben.

 

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs führte Emmichs Armeekorps im August 1914 die erste größere Aktion des Krieges durch, die Eroberung von Lüttich, wodurch dem nachrückenden deutschen Heer der Weg nach Frankreich freigemacht werden sollte. Dafür wurde ihm als erstem deutschem Offizier während des Krieges der Orden Pour le Mérite verliehen. Im September nahm sein Korps an der Schlacht an der Marne teil, anschließend begann der Stellungskrieg im Raum Reims. Im April 1915 erfolgte die Verlegung an die Ostfront und der Einsatz in der Schlacht von Gorlice-Tarnów.

 

Emmich verstarb im Dezember 1915 in Hannover an einer im Herbst im Felde zugezogenen Krankheit. Seine Beisetzung fand unter militärischen Ehren in Hannover statt.

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Emmich

Heruntergeladen am 30.01.2021


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Fischer Carl Ludwig,   12 / 2020

Carl Ludwig Fischer

 

Carl Ludwig Fischer (* 9. Februar 1816 in Kaiserslautern; † 15. August 1877 in Hannover) war ein deutscher Komponist und Kapellmeister und als solcher Hofkapellmeister des Königs Georg V. von Hannover.

 

Ab 1847 wirkte Fischer als Theaterkapellmeister in Trier, Köln, Aachen, Nürnberg, Würzburg und Mainz. 1852 wurde Fischer 2. Hofkapellmeister an der Seite von Heinrich Marschner.  Hauptsächlicher Arbeitsort war nun das von Georg Ludwig Friedrich Laves errichtete und im selben Jahr eröffnete Königliche Opernhaus. Einer der ersten Schüler Fischers war der spätere Hofopernsänger Georg Nollet. 1853 trat er dem Hannoverschen Künstlerverein bei. 1855 dirigierte er erstmals mit dem Tannhäuser eine Oper von Richard Wagner in Hannover. 1860 wurde er Hofkapellmeister.

 

Fischer engagierte sich stark für die Sängerbewegung in Deutschland: 1845 war er beim Ersten Deutschen Sängerfest in Würzburg Festkomponist und -dirigent, 1864 war er in Köln beim Sängerfest des Rheinischen Sängerbundes Dirigent und in Kaiserslautern Leiter des dritten Fests des pfälzischen Sängerbundes. Von 1864 bis 1867 war er Mitglied des ersten Ausschusses des Bundes der Vereinigten Norddeutschen Liedertafeln.

 

Karl Ludwig Fischer wurde 1877 auf dem Stadtfriedhof Engesohde beigesetzt, wo sich bis heute sein Grabmal mit Medaillon in der Abteilung 25N, Nummer 8 findet. Das Grabmonument aus Sandstein schuf der seinerzeit noch junge Bildhauer Eduard Täger.

 

Eduard Täger (auch: Eduard Taeger; * im 19. Jahrhundert in Hannover; † im 20. Jahrhundert) war ein deutscher Bildhauer.

 

Am 2. November 1863 immatrikulierte sich Täger in München an der dortigen Akademie der Bildenden Künste für das Fach Bildhauerei. Bereits in jungen Jahren schuf Täger das in Sandstein gehauene Grabmonument für den Königlich Hannoverschen Hofkapellmeister Carl Ludwig Fischer auf dem Stadtfriedhof Engesohde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Taeger 1903 Mitglied im Vorstand beziehungsweise der Hängekommission des Kunstvereins Hannover und wirkte mit bei der Eröffnung der 71. Ausstellung des Vereins im Jahr 1903.

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Ludwig_Fischer

https://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_Taeger

Heruntergeladen am 22.01.2021


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Köhler Karl Heinrich Ludwig,   12 / 2020

Weilst Du auch jetzt in der Ferne,

in lichten himmlischen Höhen,

niemals löst sich das Band,

welches uns magisch umschlingt.

 

Siehe, der Nachtigall Lied und

die wundersam blühende Rose,

rufen im fühlenden Herz,

Dich, die Verklärte, zurück.

 

Also bleibst Du uns nahe,

es lebt der poetische Zauber

der Dich hienieden beseelt,

unvergänglich in uns.

 

Heinrich Köhler (* 12. Januar 1830 in Kassel; † 20. Februar 1903 in Hannover; vollständiger Name: Karl Heinrich Ludwig Köhler) war ein deutscher Architekt und als Hochschullehrer von 1898 bis 1901 Rektor der Technischen Hochschule Hannover. Einige seiner monumentalen Villenbauten im Stil der Neorenaissance sind im hannoverschen Stadtbild erhalten.

 

Leben

 

Heinrich Köhler besuchte in Kassel die Höhere Gewerbeschule und die Kunstakademie und arbeitete anschließend im Büro der Hessisch-Hannoverschen Eisenbahnen. Von 1856 bis 1862 arbeitete er im Büro des in Paris arbeitenden und aus Köln stammenden Architekten Jakob Ignaz Hittorff und wirkte unter anderem am Gare du Nord mit. Er reiste zu Studienzwecken nach Italien, durch Frankreich und nach Griechenland. Zum Jahresbeginn 1863 wurde er Lehrer der Baukunst an der Polytechnischen Schule Hannover und unterrichtete dort Formenlehre, Entwerfen von öffentlichen und privaten Gebäuden sowie Monumentalbauten und Städteanlagen. 1868 wurde er zum Baurat ernannt, 1878 zum Professor, und 1895 wurde er Geheimer Regierungsrat. Um 1893 errichtete sich Köhler ein eigenes Wohnhaus, die Villa Köhler, Am Holzgraben 1 Ecke Wedekindstraße. Von 1898 bis 1901 stand Köhler der Hochschule als Rektor vor.

 

Er wurde auf dem Stadtfriedhof Engesohde begraben, wo sein Grabmal noch zu sehen ist. Mit seinem Schaffen im Stil der Neorenaissance bildete er einen Gegenpol zu Conrad Wilhelm Hase, der den Stil der Hannoverschen Architekturschule vertrat.

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_K%C3%B6hler_(Architekt) Heruntergeladen am 21.01.2022


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Peters Carl / Karl,   12 / 2020

Leider noch keine Informationen vorhanden.


Pleuss Wilhelm und Marie,   12 / 2020

Marie Pleuss 1830-1903 / Wilhelm Pleuss 1830-1906

 

Dieser wunderschöne Engel auf dem Stadtfriedhof Engesohde, wurde von dem Bildhauer Roland Engelhard (1868-1951) geschaffen, ein fast identischer Engel steht auch auf dem Grabmal für die Familien Schröder-Ledeboer in Bremen - Vegesack. Die gleiche Figur (als Trauernde) steht auf einem Grab in Berlin-Zehlendorf.

 

Leider konnte ich bisher zu Wilhelm und Marie Pleuss, keine fundierten Angaben finden.

 

Roland Engelhard (* 18. April 1868 in Hannover; † 22. Dezember 1951 ebenda) war ein deutscher Bildhauer. Engelhard (auch Engelhardt geschrieben) war ein Sohn des Bildhauers Wilhelm Engelhard. Seine künstlerischen Studien begann er im väterlichen Atelier und bildete sich weiter in der Berliner Akademie unter Otto Lessing und in der Kunstgewerbeschule Wien. Während seines Studiums wurde er 1890/91 Mitglied des Polytechnischen Gesangvereins, der späteren Turnerschaft Hansea Hannover. Ab 1893 war er in Hannover tätig. Neben Porträtbüsten umfasste sein Werk hauptsächlich Grabdenkmäler. Als Folge davon gründete er um 1908 zusammen mit verschiedenen Architekten und Bildhauern in Hannover die Künstler-Vereinigung „Friedhofskunst“, da er die Grabmäler weit künstlerischer gestalten wollte, als dieses bislang üblich war. Als Beispiel sei das 1926 in grauem Porphyr errichtete Grabdenkmal des Intendanten am Hannoverschen Königlichen Theater Ludwig Barnay genannt. Es zeigt drei weibliche Figuren, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bedeuten sollen. Außerdem schuf er zahlreiche Porträtbüsten für Grabdenkmäler z. B. für das Denkmal des Psychiaters Ferdinand Wahrendorff in Ilten bei Hannover oder das Porträt-Medaillon für den 1904 neu gestalteten Grabstein des Admirals Brommy auf dem Friedhof von Hammelwarden bei Brake (Unterweser). Von einer Engelsfigur wurden auch Kopien für verschiedene Friedhöfe hergestellt (vgl. unten Grabmäler Pleuss, Nolte, Schröder und Gebhardt). Er schuf den Struckmeier-Brunnen in Hannover und die Skulpturen des Giebelfeldes am ehemaligen Ministerialgebäude in Bückeburg, sowie nach dem Ersten Weltkrieg zahlreiche Kriegerdenkmäler. Er hatte sein Atelier in der stillgelegten hannoverschen Badehalle in der Friedrichstraße 18. Grabmal (Engel) Pleuss, Hannover, Engesohder Friedhof, um 1909

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Engelhard Heruntergeladen am 18.01.2021


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Schlüter Heinrich Ernst Christoph,   12 / 2020

Die Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, kurz Schlütersche, ist ein 1747 begründeter mittelständischer Verlag mit Hauptsitz in Hannover.

 

 

Geschichte

Am 3. Februar 1747 wurde das Unternehmen als „Landschaftliche Buchdruckerei“ gegründet. Erste Aufträge waren der Druck des „Hannoverischen Kirchen-Gesang-Buches“, des „Genesius’schen Katechismus“ und eines Kalenders. Das Evangelische Gesangbuch erscheint auch heute noch bei der Schlüterschen. 1749 wurde Heinrich Ernst Christoph Schlüter mit der verantwortlichen Leitung der Druckerei betraut. Er, ab 1788 sein Sohn Georg Christoph Schlüter und ihre Nachkommen prägten das Unternehmen derart, dass es mehr und mehr synonym zum Familiennamen wurde. 1878 schließlich wurde es im Handelsregister als Schlütersche Buchdruckerei eingetragen.

 

Noch im Königreich Hannover war das Unternehmen 1863 in den Besitz des 1851 oder 1852 begründeten Hannoverschen Tageblattes gelangt, das dann bis 1940 im Besitz der Schlüterschen blieb.

 

1903 verkaufte die Familie Schlüter den Betrieb an den Unternehmer Heinrich Ludwig Hartmann. Die Schlütersche behielt ihren Namen, obwohl sie keine Verbindung mehr mit ihren vorigen Eigentümern hatte. 1930 erschien das erste Branchen-Fernsprechbuch für die Stadt Hannover, der Vorgänger der heutigen Gelbe Seiten. 1936 wandelte Heinrich Ludwig Hartmann das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft um.

 

Im Zweiten Weltkrieg wurden zahlreiche Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen. In der Nacht vom 8. auf den 9. November 1943 wurde die Schlütersche bei einem Bombenangriff komplett zerstört. Ab der Jahreswende 1943/44 organisierte Verleger Emil Engebrecht die Arbeit in seiner Wohnung neu. Die Schlütersche lagerte den Zeitungsbetrieb nach Göttingen und den Druck nach Hildesheim aus.

 

An dem von dem Bildhauer Karl Gundelach auf dem Stadtfriedhof Engesohde gestalteten Familiengrab um Hermann Wilhelm Schlüter ließen die Mitarbeiter der Schlüterschen nach 1945 eine Gedenktafel für die im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallenen Kollegen installieren.

 

Karl Gundelach (* 16. Juni 1856 in Linden (Hannover); † 19. Januar 1920 Hannover) war ein deutscher Bildhauer.

 

Leben

Karl Gundelach absolvierte sein Studium in den Jahren 1871 bis 1886 an der Polytechnischen Schule (Technischen Hochschule) Hannover. Er unterbrach es 1873 bis 1877 für eine Bildhauerlehre bei dem hannoverschen Bildhauer Wilhelm Engelhard und 1882 bis 1885 für ein Studium an der Berliner Akademie. Gundelach war seit 1884 Mitglied der hannoverschen Bauhütte, seit 1887 des Hannoverschen Künstlervereins und von 1900 bis 1920 Lehrer an der Kunstgewerbeschule Hannover. Ab 1903 war er Dozent und ab 1910 Professor an der Technischen Hochschule Hannover. Viele seiner Werke entstanden in Zusammenarbeit mit der „Hannoverschen Schule“, vor allem entstanden Denkmäler zusammen mit dem hannoverschen Architekten Otto Lüer. Noch heute zeugen Skulpturen, Bildwerke, Reliefs und Brunnen im Stadtbild Hannovers von Karl Gundelachs bildnerischem Schaffen.

 

1946 startet der Wiederaufbau des Verwaltungsgebäudes am Georgswall und des Tageblatt-Hauses. In den Nachkriegsjahren entsteht die neue Schlütersche Buchdruckerei - Verlagsanstalt. Alte Titel erscheinen wieder, neue Publikationen werden in den Verlag genommen.

 

Die Telekommunikations-Verzeichnisse entwickelten sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zum wichtigsten Umsatzträger der Schlüterschen. Seit etwa dem Jahre 2000 gewannen digitale Angebote zunehmend an Bedeutung für den Unternehmensumsatz. Begleitend dazu baute die Schlütersche Zusatzleistungen wie Webseiten-Erstellung, Suchmaschinen- und Social-Media-Marketing sowie digitale Reichweite aus. Insgesamt betreut die Mediengruppe mehr als 70.000 Kunden bundesweit.

 

Inzwischen ist das Unternehmen ein reiner Verlag unter der heutigen Firmierung Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. Die Druckerei fungierte seit 2002 als rechtlich eigenständiges Unternehmen und wurde 2011 geschlossen.

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Schl%C3%BCtersche_Verlagsgesellschaft

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Gundelach

 

Heruntergeladen am 21.01.2021


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Wallbrecht Ferdinand, F. Kuhlemann, K. Lange  12 / 2020

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Wessel Rudolf,   12 / 2020

Rudolf Wessel Rudolf Wessel (* 7. September 1825 in Bassum; † 7. Oktober 1879 in Hannover)

 

war ein deutscher Unternehmer in der Frühzeit der Industrialisierung.

 

Leben

 

Rudolf Wessel wurde zur Zeit des Königreichs Hannover im Jahr 1825 in Bassum geboren. In seinem Geburtsort errichtete er – anfangs nur mit der Produktion eines Herrn Schmidt aus Celle als Mitbewerber – 1839 bis 1840 eine der ersten Fabriken des Landes zur Produktion von Kerzen aus Stearin anstelle des zuvor ausschließlich verwendeten Bienenwachses. Seine industriell erzeugten „Stearinsäure-Lichte“, arsenik-freie Produkte, zeichneten sich durch eine nahezu rußlose Verbrennung aus. Seine Kerzen, ebenso wie die in seiner Fabrik produzierten „Wallrathlichte“, präsentierte Wessel 1840 auf der 4. Gewerbeausstellung des Königreichs Hannover und wurde für seine Produkte mit der bronzenen Medaille ausgezeichnet.

 

1858 entstand in dem Dorf Limmer vor Hannover – an der Wunstorfer Straße im Bereich des späteren Parkplatzes der Continental AG – eine Ziegelei: Als Dampfziegelei-Besitzer in Limmer besaß der aus Bassum kommende Rudolf Diesel nun auch jenes Grundstück, über das dann die nach ihm Wesselstraße, die spätere Dieselstraße abgesteckt wurde, um hier die kleinen Häuser für den ältesten Arbeiterwohnungsbau des vormaligen Dorfes zu errichten. Rudolf Wessel starb am 7. Oktober 1879 in Hannover.

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Wessel Heruntergeladen am 21.01.2021


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