Südwestkirchhof   Stahnsdorf (Brandenburg)


Der Südwestkirchhof Stahnsdorf gehört neben Venedigs Toteninsel San Michele, dem Wiener Zentralfriedhof und Père Lachaise in Paris zweifellos zu den herausragenden internationalen Begräbnisstätten. Was dort längst zur touristischen Pflicht gehört, muss sich hier erst (wieder) herumsprechen.

Der Südwestkirchhof ist ein Ort der Superlative: der größte Waldfriedhof, die bedeutendsten Denkmäler der Bestattungskunst, die letzte Ruhestätte herausragender Persönlichkeiten, die einzigartige norwegische Holzkirche im Jugendstil.


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Alte Umbettung, Hauptstadt Germania,   10 2020

Von der – durch den Generalbauinspektor Albert Speer – geplanten Umgestaltung Berlins zur „Welthauptstadt Germania“ war nicht nur die lebende Bevölkerung betroffen. Der Südwestkirchhof in Stahnsdorf verdankt seine heutige Ausdehnung nicht zuletzt der Tatsache, dass die Schöneberger Friedhöfe Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Neuer Zwölf-Apostel-Kirchhof, Friedhof Schöneberg I und Friedhof Schöneberg IV (Priesterweg) teilweise der geplanten Nord-Süd-Achse im Weg lagen bzw. den Bau neuer Gleisanlagen rund um den ebenfalls geplanten großen Süd-Bahnhof behinderten. Diese Umstände führten zur Schließung und größtenteils auch Räumung der betroffenen Friedhöfe Ende der 1930er-Jahre.

 

Infolgedessen wurden bis 1940 rund 15.000 Grabstätten von diesen Friedhöfen nach Stahnsdorf umgebettet, unter ihnen auch etliche Gräber bekannter Personen wie die des Architekten Walter Gropius, Vater des Bauhaus-Gründers Walter Gropius, oder des Verlegers Gustav Langenscheidt. Etwa 120 teils repräsentative Familiengrabstätten befinden sich in einem seinerzeit speziell hierfür hergerichteten Gräberfeld, dem Block Alte Umbettung an der nördlichen Grenze des Kirchhofs zur alten Potsdamer Landstraße. Für den Großteil der umgebetteten Gräber von den Schöneberger Friedhöfen wurde der Block Neue Umbettung im südlichen Teil des Südwestkirchhofs angelegt. Die Gebeine von zirka 2000 nicht mehr identifizierbaren Toten aus aufgelassenen Gräbern oder solchen mit abgelaufener Ruhefrist wurden in diesem Bereich in zwei Sammelgräbern bestattet.

 

Quelle Text: https://www.wikiwand.com/de/S%C3%BCdwestkirchhof_Stahnsdorf


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Erdmann  Becher  Julius,   10 2020

Julius Carl Erdmann Becher (* 6. Januar 1842 in Berlin; † 20. Dezember 1907 ebenda)

 

war ein deutscher Arzt. Leben Julius Becher studierte in Würzburg und Berlin Medizin. 1862 wurde er in Würzburg Mitglied des Corps Rhenania. Das Studium schloss er 1865 in Berlin mit der Promotion zum Dr. med. ab. Ab 1867 war er niedergelassener Arzt in Berlin. Hier veröffentlichte er zu mehreren medizinischen Themen. Sein Engagement galt der Förderung der berufsständischen Interessen und des kollegialen Vereinslebens. Er war langjähriger Vorsitzender der Ärztekammer Berlin-Brandenburg. Während der Typhus-Epidemie in Stallupönen von 1868 wirkte er als Johanniterarzt. Er war Teilnehmer am Deutschen Krieg und Deutsch-Französischen Krieg.

 

Julius Becher starb 1907 im Alter von 65 Jahren in Berlin an den Folgen einer Lungenentzündung und wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Schöneberg beigesetzt. Im Zuge der von den Nationalsozialisten 1938/1939 durchgeführten Einebnungen auf dem Friedhof wurden seine sterblichen Überreste auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf bei Berlin umgebettet. Sein dortiges Grab ist erhalten geblieben. Becher hinterließ seine Gattin sowie drei Kinder, eine Tochter und zwei Söhne.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Becher


"Effi Briest" - Elisabeth von Ardenne,   10 2020

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Gottschalk Joachim, Meta, Michael,   10 2020

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Humperdinck  Engelbert,   10 2020

Engelbert Humperdinck

 

Mit der Mär­chen­oper „Hän­sel und Gre­tel“ schuf En­gel­bert Hum­per­dinck ei­ne der po­pu­lärs­ten und bis heu­te meist­auf­ge­führ­ten Opern. Es ge­lang ihm, nicht nur in die­sem Werk ein­gän­gi­ge Me­lo­di­en mit ei­nem kon­tra­punk­tisch dich­ten Satz und spät­ro­man­ti­scher Or­ches­trie­rungs­kunst und Har­mo­nik zu ver­knüp­fen. Hum­per­dincks „Er­folgs­ge­heim­nis“ war es, in sei­ner me­lo­di­schen Er­fin­dung an die Na­tür­lich­keit und Volks­tüm­lich­keit, wie sie aus Wolf­gang Ama­de­us Mo­zarts (1756–1971) „Zau­ber­flö­te“, Carl Ma­ria von We­bers (1786–1826) „Frei­schüt­z“ oder den Spie­l­opern Al­bert Lort­zings (1801–1851) be­kannt sind, an­zu­knüp­fen. In Kom­bi­na­ti­on mit den an­de­ren ge­nann­ten Stil­merk­ma­len konn­te er so ei­ne ei­gen­stän­di­ge Opern­kon­zep­ti­on nach Ri­chard Wag­ner (1813–1883) ent­wi­ckeln, an die schlie­ß­lich Ri­chard Strauss (1864–1949) an­knüp­fen konn­te.

 

Hum­per­dinck wur­de am 1.9.1854 in Sieg­burg ge­bo­ren. Sein Va­ter Gus­tav Hum­per­dinck (1823–1902), Rek­tor des Städ­ti­schen Pro­gym­na­si­ums in Sieg­burg, hat­te sei­ne Dienst­woh­nung, in der Sohn En­gel­bert zur Welt kam, im Schul­ge­bäu­de, dem heu­ti­gen Sieg­bur­ger Stadt­mu­se­um. Die mu­si­ka­li­sche Be­ga­bung En­gel­berts ist auf die Mut­ter Ger­trud Hum­per­dinck, ge­bo­re­ne Hart­mann (1835–1903), zu­rück­zu­füh­ren, die, als Toch­ter des Pa­der­bor­ner Dom­ka­pell­meis­ters Franz Xa­ver Hart­mann (1794–1853), ei­ne sän­ge­ri­sche Aus­bil­dung be­saß.

 

Hum­per­dinck be­such­te die Schu­le in Sieg­burg und Pa­der­born, wo er 1871 sei­ne Ab­itur­prü­fung ab­leg­te. Mit sie­ben Jah­ren er­hielt er ers­ten Kla­vier­un­ter­richt; zum mu­si­ka­li­schen Schlüs­sel­er­leb­nis wur­de im Al­ter von 14 Jah­ren der Be­such der Oper „Un­di­ne“ von Al­bert Lort­zing (1801-1851). Ge­mäß dem vä­ter­li­chen Wil­len be­gann er nach dem Ab­itur zu­nächst ei­ne Bau­zeich­ner­leh­re in Sieg­burg, stell­te sich aber im April 1872 mit Er­folg der Auf­nah­me­prü­fung am Kölner Kon­ser­va­to­ri­um. Dor­t ­stu­dier­te Hum­per­dinck bis 1876, un­ter an­de­rem bei Fer­di­nand Hil­ler (1811–1885). Der Ge­winn des Frank­fur­ter Mo­zarts­ti­pen­di­ums er­mög­lich­te ihm 1877-1879 ei­ne Fort­set­zung der Aus­bil­dung bei Franz Lach­ner (1803-1890) und an der Kö­nig­li­chen Mu­sik­schu­le in Mün­chen bei Jo­sef Ga­bri­el Rhein­ber­ger (1839–1901).

 

Nach dem Be­such ei­nes von Ri­chard Wag­ner (1813–1883) di­ri­gier­ten Köl­ner Wer­be­kon­zerts 1873 für die Bay­reu­ther Fest­spie­le wand­te Hum­per­dinck sei­ne mu­si­ka­li­schen In­ter­es­sen zu­neh­mend den Wag­ner­schen Kunst­i­dea­len zu, sah in Mün­chen 1878 die ge­schlos­se­ne Auf­füh­rung von Wag­ners „Ring des Ni­be­lun­gen“ und trat dem „Or­den vom Gral“, ei­nem Ge­heim­bund jun­ger Wag­ner­an­hän­ger, bei. Als Men­dels­sohn-Sti­pen­di­at nutz­te er sei­nen Ita­li­en-Stu­di­en­auf­ent­halt 1880, um am 9.3.1880 in Nea­pel Be­kannt­schaft mit Wag­ner zu schlie­ßen. In der Fol­ge wirk­te er als Wag­ners As­sis­tent bei der Vor­be­rei­tung und Ein­stu­die­rung der Ur­auf­füh­rung von des­sen „Par­si­fal“ in Bay­reuth (1882) mit; auch nach der „Par­si­fal“-Ur­auf­füh­rung und Wag­ners Tod 1883 blie­ben die Kon­tak­te zwi­schen Hum­per­dinck und der Wag­ner-Fa­mi­lie freund­schaft­lich und eng; Wag­ners Sohn Sieg­fried (1869–1930) wur­de Hum­per­dincks Kom­po­si­ti­ons­schü­ler.

 

Das Mey­er­beer-Rei­ses­ti­pen­di­um er­laub­te ihm 1882/1883 ei­ne Stu­di­en­rei­se durch Frank­reich, Spa­ni­en und Ma­rok­ko, de­ren Ein­drü­cke sich in der „Mau­ri­schen Rhap­so­die“ für Or­ches­ter (1898) nie­der­schlu­gen. Die Fol­ge­jah­re bis 1888 sa­hen Hum­per­dinck wei­ter­hin als re­gel­mä­ßi­gen Mit­ar­bei­ter der Bay­reu­ther Fest­spie­le, als „mu­si­ka­li­schen Ge­sell­schaf­ter“ bei Al­fre­d Krupp in der Vil­la Hü­gel (Es­sen), al­s ­Leh­rer in Bar­ce­lo­na (am Li­ceo) und am Köl­ner Kon­ser­va­to­ri­um. 1888 nahm Hum­per­dinck ei­ne Lek­to­ren­stel­le beim Mu­sik­ver­lag Schott in Mainz an und konn­te in die­ser Po­si­ti­on den Kom­po­nis­ten Hu­go Wolf (1860-1903) för­dern. 1890 wur­de Hum­per­dinck Leh­rer am Hoch­schen Kon­ser­va­to­ri­um in Frank­furt am Main und Kri­ti­ker der Frank­fur­ter Zei­tung. 1892 hei­ra­te­te er die Sieg­bur­ge­rin Hed­wig Ta­xer (1862-1916). Das Paar be­kam fünf Kin­der: die Töch­ter Edith (1894–1990), Irm­gart (1896–1991), Ol­ga (1898–1899) und Sen­ta (1901–1991) so­wie Sohn Wolf­ram (1893–1985), der sich als Opern­re­gis­seur und In­ten­dant ei­nen Na­men mach­te.

 

Zur Zä­sur in Hum­per­dincks Le­ben wur­de die Ur­auf­füh­rung von „Hän­sel und Gre­tel“ un­ter Lei­tung von Ri­chard Strauss (1864-1949) am 23.12.1893 in Wei­mar, die um­ge­hend ein Welt­er­folg wur­de. Nach „Hän­sel und Gre­tel“ „er­reich­te ihn die Bit­te um ei­ne Büh­nen­mu­sik zum Mär­chen­schau­spiel „Kö­nigs­kin­der" von Ernst Ros­mer (Pseud­onym für El­sa Bern­stein, 1866-1949). Da­für ent­wi­ckel­te Hum­per­dinck das „ge­bun­de­ne Me­lo­dram“, bei dem von den Schau­spie­lern ein Sprech­ge­sang ge­for­dert wur­de, des­sen Ton­hö­he mit Hil­fe ei­ner spe­zi­el­len No­ta­ti­on aus ge­kreuz­ten No­ten­köp­fen fi­xiert war – ei­ne Tech­nik, die sich al­ler­dings nicht durch­setz­te und erst im 20. Jahr­hun­dert wie­der ver­wen­det wur­de. Das Me­lo­dram „Kö­nigs­kin­der“ er­leb­te am 23.1.1897 sei­ne Ur­auf­füh­rung in Mün­chen.

 

Im März 1897 be­zog Hum­per­dinck ei­ne Vil­la in Bop­pard am Rhein, sei­ne Frank­fur­ter Stel­len hat­te er be­reits ge­kün­digt. En­de 1900 wur­de er zum Lei­ter ei­ner Meis­ter­klas­se für Kom­po­si­ti­on an die Kö­nig­li­che Aka­de­mie der Küns­te in Ber­lin be­ru­fen; das Bop­par­der „Schlöss­chen“ be­hielt er als Som­mer­sitz bei. In Ber­lin ent­stan­den un­ter an­de­rem die Opern „Dorn­rös­chen“ und „Hei­rat wi­der Wil­len“, so­wie, für Pro­duk­tio­nen un­ter Max Rein­hardt (1873-1943) am Deut­schen Thea­ter, ei­ne Rei­he von Büh­nen­mu­si­ken vor al­lem zu Shake­speare-Dra­men. 1905 reis­te Hum­per­dinck zur ame­ri­ka­ni­schen Erst­auf­füh­rung von „Hän­sel und Gre­tel“ an der Me­tro­po­li­tan Ope­ra in New York, die am 28.12.1910 ei­ne Neu­fas­sung der „Kö­nigs­kin­der“, dies­mal als Oper, zur glanz­vol­len Ur­auf­füh­rung brach­te.

 

1911 wur­de Hum­per­dinck als Nach­fol­ger von Max Bruch (1838–1920) zum Di­rek­tor der Theo­rie- und Kom­po­si­ti­ons­ab­tei­lung der Kö­nig­li­chen Hoch­schu­le für Mu­sik in Ber­lin be­ru­fen. Trotz ge­sund­heit­li­cher und per­sön­li­cher Rück­schlä­ge wie dem Tod sei­ner Gat­tin 1916 schuf er noch zwei Opern, „Die Mar­ke­ten­de­rin“ (1914) und „Gau­dea­mus“ (1919). 1920 trat er in den Ru­he­stand. Für das Al­ter plan­te er ei­ne Rück­kehr ins Rhein­land und be­ab­sich­tig­te, nach Bad Hon­nef um­zu­sie­deln; er war sich sei­ner rhei­ni­schen Wur­zeln im­mer be­wusst ge­blie­ben. Die­se sind bei­spiels­wei­se in Lie­dern wie dem „Rhein­lie­d“ oder „Am Rhein“, aber auch im Or­ches­ter­werk „Die Glo­cke von Sieg­bur­g“ prä­sent.

 

Hum­per­dinck starb am 27.9.1921 an ei­nem Schlag­an­fall in Neu­stre­litz und wur­de auf dem Fried­hof in Stahns­dorf bei Ber­lin bei­ge­setzt.

 

Hum­per­dinck war in ers­ter Li­nie ein Büh­nen- und Vo­kal­kom­po­nist. Un­ter sei­nen Kom­po­si­tio­nen ra­gen die sechs Opern her­aus, al­len vor­an „Hän­sel und Gre­tel“ und „Kö­nigs­kin­der“. Da­ne­ben stel­len die Shake­speare-Schau­spiel­mu­si­ken ei­nen wei­te­ren Schwer­punkt sei­nes Schaf­fens dar. Be­deut­sam ist auch die In­stru­men­tal­mu­sik, in de­nen er mit neu­en for­ma­len Ab­läu­fen ex­pe­ri­men­tier­te: Die „Mau­ri­sche Rhap­so­die“ (1890), das Kla­vier­quin­tett (1875) und das Streich­quar­tett C-Dur (1920) sind im Be­mü­hen um ei­ne Drei­sät­zig­keit (statt der üb­li­chen Vier­sät­zig­keit) mit­ein­an­der ver­knüpft: Hier soll sich mei­ne Theo­rie der Drei­sät­zig­keit – in der Ma­le­rei Tri­pty­chon ge­nannt – ein­mal prak­tisch als be­rech­tigt er­wei­sen; die üb­li­chen bei­den Mit­tel­sät­ze – lang­sa­mer Satz und Scher­zo – sind zu ei­nem ein­zi­gen Mit­tel­satz ver­schmol­zen, aber so, dass je­der von ih­nen zu sei­nem Recht ge­langt, was nur durch kon­tra­punk­ti­sche Küns­te zu er­mög­li­chen war (zi­tiert nach Hum­per­dinck, En­gel­bert Hum­per­dinck, 1993, S. 329).

 

Hum­per­dincks Schaf­fen ist von zwei ge­gen­sätz­li­chen Ein­flüs­sen ge­prägt: Auf der ei­nen Sei­te wur­de die tra­di­tio­nel­le, aber sorg­fäl­ti­ge hand­werk­li­che Kon­ser­va­to­ri­ums­aus­bil­dung bei Hil­ler und Rhein­ber­ger zur Grund­la­ge für ei­ne vir­tuo­se Be­herr­schung des Kom­po­si­ti­ons­hand­werks, die sich in der un­ge­wöhn­lich po­ly­pho­nen Dich­te – Hum­per­dinck war der si­cher­lich am kon­se­quen­tes­ten po­ly­phon kom­po­nie­ren­de Mu­si­ker sei­ner Zeit – so­wie dem fi­li­gra­nen, im­mer durch­sich­ti­gen Or­ches­ter­satz sei­ner Wer­ke zeigt und den Me­lo­di­ker Hum­per­dinck auch als Kon­tra­punk­ti­ker von Rang und Meis­ter der In­stru­men­tie­rungs­kunst aus­weist. Der Ein­fluss Ri­chard Wag­ners an­de­rer­seits ist vor al­lem in der Har­mo­nik und den Or­ches­ter­far­ben er­kenn­bar.

 

Hum­per­dincks Kom­po­nie­ren ist von Volks­nä­he ge­kenn­zeich­net. „Hän­sel und Gre­tel“ bei­spiels­wei­se zeich­net sich durch ei­ne vom Volks­lied aus­ge­hen­de, in ih­rer Ein­fach­heit echt und kind­lich wir­ken­de Er­fin­dung aus; Me­lo­di­en wie „Suse, lie­be Suse, was ra­schelt im Stroh“, „Brü­der­chen, komm tanz mit mir“, „Knus­per, knus­per Knäu­schen“ oder „Ein Männ­lein steht im Wal­de“ wur­den ih­rer­seits zu wah­ren Volks­lie­dern. Sei­ne Volks­nä­he und die Hin­wen­dung zur Mär­chen­oper lie­ßen ihn ei­nen Weg fin­den, aus dem Schat­ten des über­mäch­ti­gen Vor­bil­des Ri­chard Wag­ner her­aus­zu­tre­ten.

 

Sein künst­le­ri­sches Ide­al lag je­doch auf an­de­rem Ge­biet: Soll­te man es für mög­lich hal­ten, dass un­ter dem ge­wal­ti­gen Stoß von Ma­nu­skrip­ten, der mir seit un­ge­fähr ei­nem Jahr [seit der Ur­auf­füh­rung von „Hän­sel und Gre­tel“] ins Haus ge­flo­gen ist, auch nicht ei­ne ein­zi­ge ko­mi­sche Oper sich be­fun­den hat? Ent­we­der Mord und Tot­schlag oder Ope­ret­ten­blöd­sinn oder gar zu­cker­sü­ße Mär­chen! Es ist ge­ra­de, als ob wir fin-de-siècle-Men­schen das La­chen Ros­si­nis, Au­bers und Lort­zings ganz ver­lernt hät­ten (zi­tiert nach Hum­per­dinck, En­gel­bert Hum­per­dinck, S. 223-224).„Hei­rat wi­der Wil­len“, „Die Mar­ke­ten­de­rin“ und „Gau­dea­mus“ wa­ren Hum­per­dincks Ver­su­che, die­sen Vor­stel­lun­gen zu fol­gen; al­ler­dings war die­sen Wer­ken kein dau­er­haf­ter Er­folg be­schie­den.

 

Die Kunst Hum­per­dincks be­ruht dar­in, Wag­ners Kunst­prin­zi­pi­en be­wusst nicht im ei­ge­nen Werk epi­go­nen­haft zu ko­pie­ren, da­bei nicht ins Seich­te zu ver­fal­len, son­dern auf höchs­tem kom­po­si­to­ri­schen Ni­veau und dem Stand der Har­mo­nik und Or­ches­ter­kunst der Jahr­hun­dert­wen­de ei­nen ei­ge­nen Ton­fall zwi­schen „Neu­deut­schen“ – mit Wag­ner und Liszt (1811–1886) als Leit­fi­gu­ren –, „Brah­mi­nen“ (wie die An­hän­ger der „tra­di­tio­nel­len“ Schu­le ge­nannt wer­den) und dem fran­zö­si­schen Im­pres­sio­nis­mus ge­fun­den zu ha­ben. Sein Pech war es, dass sich ihm nach der zwei­ten „Kö­nigs­kin­der“-Fas­sung 1910 kein gleich­wer­ti­ger Opern­stoff bot, sein sym­pho­ni­scher Ehr­geiz nach der „Mau­ri­schen Rhap­so­die“ kei­ne In­spi­ra­ti­on fand und er sich mit Auf­trags­wer­ken wie den zahl­rei­chen Schau­spiel­mu­si­ken zu­frie­den gab.

 

Seit der Mit­te des 20. Jahr­hun­derts ge­riet Hum­per­dincks Werk – mit Aus­nah­me von „Hän­sel und Gre­tel“ – zu­neh­mend in Ver­ges­sen­heit, ge­le­gent­li­che Auf­füh­run­gen und Ein­spie­lun­gen der „Kö­nigs­kin­der“ ver­moch­ten dar­an nichts zu än­dern. Seit 1999 hat es sich da­her die in Sieg­burg an­säs­si­ge „Mu­sik­werk­statt En­gel­bert Hum­per­dinck“ zur Auf­ga­be ge­macht, wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Neu- oder Erst­aus­ga­ben nicht zu­gäng­li­cher Kom­po­si­tio­nen Hum­per­dincks zu pu­bli­zie­ren.

 

Quelle Text: Ubber, Christian, Engelbert Humperdinck, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/engelbert-humperdinck/DE-2086/lido/57c9265a97df43.67274711 (abgerufen am 08.11.2020)


Holzkirche,   10 2020

Friedhofskapelle Stahnsdorf

 

Die hölzerne Friedhofskapelle nach dem Vorbild norwegischer Stabkirchen wurde 1908 bis 1911 nach Plänen des Kirchenarchitekten Gustav Werner errichtet. Bekanntes Vorbild ist die Kirche Wang im Riesengebirge. Die hölzerne Inneneinrichtung, die sparsame Bemalung, die farbigen Jugendstil-Glasfenster und die wertvolle Orgel von Wilhelm Sauer sind im Originalzustand erhalten. Der 1859 geborene Gustav Werner wurde 1917 gegenüber seinem Bauwerk am Kapellenvorplatz bestattet. In der Kapelle finden inzwischen nicht nur Trauerfeiern und Gottesdienste, sondern gelegentlich auch musikalische Veranstaltungen statt.


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Kluck Alexander von,   10 2020

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Kadelburg  Gustav,   10 2020

Gustav Kadelburg

 

Gustav Kadelburg, auch Gustaf Kadelburg, (* 26. Juli 1851 in Pest; † 11. September 1925 in Berlin) war ein österreichischer Theaterschauspieler, Stückeschreiber und Librettist.

 

Kadelburgs Mausoleum wurde 1925 in der Art einer Theaterkulisse errichtet. In der Gruft stehen seither der Sarg von Kadelburg und zweier Angehöriger. Die Särge sind zum Schutz und zur Wahrung der ewigen Totenruhe massiv eingemauert. 

 

Gustav Kadelburg wurde in Pest geboren und wandte sich gegen den Wunsch seines Vaters, wie ebenfalls sein jüngerer Bruder Heinrich Kadelburg, der Bühne zu. In Wien wurde Alexander Strakosch sein Schauspiellehrer. Kadelburg debütierte 1868 in Halle, wo er in bescheidener Stellung begann. Sein erster größerer Auftritt auf einer Theaterbühne war 1869 in Leipzig. Zwei Jahre später trat er im Wallner-Theater in Berlin auf. Von 1884 bis 1894 wirkte er am Deutschen Theater, wo ihm der Theaterleiter und Bühnenautor Adolph L’Arronge wertvolle Ratschläge zum Verfertigen von Lustspielen gab. In der Uraufführung von Gerhart Hauptmanns sozialen Drama Vor Sonnenaufgang am 20. Oktober 1889 durch die Freie Bühne im Lessingtheater übernahm er die Rolle des Ingenieurs Hoffmann.

 

Obwohl als Schauspieler sehr erfolgreich, beendete er seine Schauspielkarriere 1894 und schrieb nur noch Komödien und Libretti, zum Beispiel zur Operette Alt-Wien nach der Musik von Joseph Lanner. Viele seiner Lustspiele entstanden in Zusammenarbeit mit Oscar Blumenthal oder Franz von Schönthan als Koautoren. Am bekanntesten wurde das wesentlich später von Ralph Benatzky vertonte Lustspiel Im weißen Rößl (1896). Sein Bühnenstück Familie Schimek wurde 1926 von Alfred Halm und 1957 von Georg Jacoby unter gleichem Titel verfilmt.

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Kadelburg


Kuhnert   Wilhelm, Tiermaler,   10 2020

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Manzel Ludwig,   10 2020

Ludwig Manzel

 

Sein bedeutendstes Werk ist das zwölf Meter breite und zwei Meter hohe monumentale Christus-Relief „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken“ mit 24 Figuren, an dem er von 1909 bis 1924 gearbeitet hatte. Es war für eine evangelische Kirche in Gnesen bestimmt, deren Bau infolge der Abtretung der Stadt an Polen im Jahre 1920 nicht fertiggestellt werden konnte. Seit 1924 befindet es sich wie das 1932 geschaffene Grabmal für Friedrich Wilhelm Murnau auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf, wo auch Manzel 1936 seine letzte Ruhe fand. 

 

Das Standbild „Die Arbeit“ im mittleren Lichthof des Warenhauses Wertheim am Leipziger Platz gehört zu seinen Arbeiten wie die Kaiser Wilhelm-Statue im Grunewalder König-Wilhelm-Turm und ein Reiterstandbild des Kaisers Friedrich III. für Stettin von 1910. Eine Kolossalbüste Wilhelms II. (1906) sowie ein Bildnis von Paul von Hindenburg wurden in zahlreichen Kopien über ganz Deutschland verteilt.

 

Ludwig Manzel stammte aus einfachen Verhältnissen. Sein Vater Georg, in Neustrelitz geboren, war ein Schneider und Landarbeiter. Seine Mutter Wilhelmine geb. Jakobs war die Tochter eines Büdners aus Gnevezin und arbeitete später als Hebamme. Die Familie zog zunächst nach Boldekow und 1867 nach Anklam, wo er das Gymnasium besuchte. Der bei Lehrern und Mitschülern als hochbegabt geltende Ludwig Manzel wollte Kunst studieren, konnte von seinen Eltern jedoch nicht unterstützt werden, zumal der Vater 1872 starb.

 

1875 ging Ludwig Manzel völlig mittellos an die Berliner Kunstakademie. Als Zeichenlehrer an der Fortbildungsschule für Handwerker und mit Aufträgen für die Zeitschriften Ulk und Lustige Blätter versuchte er nebenher seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Er war Schüler von Albert Wolff und Fritz Schaper. Mit der Skulpturengruppe „Am Wege“ erzielte er einen ersten Erfolg und erlangte den Großen Akademischen Staatspreis sowie das Reisestipendium der von-Rohr-Stiftung. Mit diesem einjährigen Auslandsstipendium ging er nach Paris, wo er schließlich drei Jahre blieb und in einem großen Studioatelier arbeitete.

 

Seit 1889 selbständig in Berlin tätig, stellte er vor allem Plastiken und Modelle für das Kunstgewerbe her. Zusammen mit Moritz von Reymond gab er unter dem Titel „Berliner Pflaster“ eine Reihe von „illustrierten Schilderungen aus dem Berliner Leben“ heraus, die er zu großen Teilen mit eigenen Zeichnungen bebilderte. In diesen Jahren entwickelte sich ein Kontakt zum Kaiserpaar, es entstand eine Reihe von Büsten und Reliefs.

 

In der Mitte der 1890er Jahre gelang Manzel der Durchbruch. Ab 1894 wurde er mit der Herstellung von Figuren für den Berliner Dom und das Reichstagsgebäude beauftragt. Dazu kamen Kaiserdenkmale in verschiedenen preußischen Provinzstädten. Seit 1895 war er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und ab 1896 Professor am Königlichen Kunstgewerbemuseum Berlin. Ebenfalls 1896 erhielt er auf der Großen Berliner Kunstausstellung eine große Goldmedaille. 1903 wurde er Nachfolger von Reinhold Begas als Vorsteher eines Meisterateliers, das er bis 1925 leitete. Zu seinen Schülern gehörte unter anderen Josef Thorak. Von 1912 bis 1915 sowie von 1918 bis 1920 war Ludwig Manzel Präsident der Preußischen Akademie der Künste.

 

Nachdem sich Manzel als anerkannter Künstler etabliert hatte, wohnte er zunächst in Wilmersdorf an der Kaiserallee und zog später in die Friedenauer Görresstraße, wo viele zu dieser Zeit bekannte Künstler lebten. 1908 ließ er sich von den renommierten Berliner Architekten Heinrich Kayser und Carl von Großheim in Charlottenburg an der Sophienstraße ein Haus im englischen Cottage-Stil errichten.

 

Ludwig Manzel war mit Kaiser Wilhelm II. befreundet, was zahlreiche Aufträge überhaupt ermöglichte. Auch mit dem wie Manzel aus Vorpommern stammenden Warenhaus-Unternehmer Georg Wertheim stand er in freundschaftlicher Beziehung. Nachdem Manzel das Kaiserwappen der ostpreußischen Sommerresidenz Cadinen aus gebranntem Ton gefertigt hatte, beauftragte ihn der Kaiser nach der Modernisierung der Cadiner Tonwarenfabrik mit Entwürfen für die Majolika-Produktion sowie für Kannen, Vasen und Dosen im Jugendstil. Das Warenhaus Wertheim erhielt das Alleinverkaufsrecht der Cadiner Produkte.

 

Grabstätte

 

In seinen letzten Lebensjahren widmete sich Manzel der Malerei und fertigte unter anderem mehrere Altarbilder für Kirchen in Charlottenburg. Er starb 1936 und wurde auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf beigesetzt. Sein Grabmal wird von einem Frauenkopf aus der Anfangszeit seines künstlerischen Schaffens gekrönt. Der Grabstein trägt eine Porträtplakette aus Bronze von Willibald Fritsch, die Manzel 1908 von seinen Schülern zum fünfzigsten Geburtstag gewidmet worden war.

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Manzel


Murnau, Friedrich Wilhelm,    10 2020

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Rumpler   Edmund,   10 2020

 Edmund Rumpler

 

In fast jeder größeren Stadt gibt es eine Edmund Rumpler Straße, aber kaum jemand kennt die Ikarus Figur, geschweige denn den Konstrukteur und Erfinder Edmund Rumpler. 

 

Edmund Elias Rumpler (* 4. Jänner 1872 in Wien; † 7. September 1940 in Neu Tollow, Kreis Wismar) war ein österreichischer Flugzeug- und Automobilkonstrukteur mit preußischer Staatsangehörigkeit (seit 1913). Seine berühmtesten Konstruktionen waren die Rumpler Taube, die Rumpler C-Typen und der Tropfenwagen.

 

Ausbildung und Anstellungen

 

Edmund Rumpler studierte 1890–1895 an der TH Wien Maschinenbau und arbeitete bei Eisenbahnwagen-, Dampfmaschinen- und Automobilfabriken, bis er 1898 als Konstrukteur bei der Allgemeinen Motor-Wagen-Gesellschaft Berlin eintrat. 1900 wechselte er zur Daimler-Motoren-Gesellschaft und 1902 als Oberingenieur zu den Adlerwerken in Frankfurt am Main, wo er 1903 die erste Schwingachse erfand. 1903 wurde er Leiter des Konstruktionsbüros der Adlerwerke und entwickelte dort die ersten von diesem Unternehmen selbst konstruierten Automobilmotoren.

 

Flugzeugkonstrukteur

 

1906 gründete Rumpler in Berlin, Gitschiner Straße 5, ein technisches Büro, dem er am 10. November 1908 die Firma Edmund Rumpler, Luftfahrzeugbau, eine Abteilung für Flugzeugbau, angliederte. (Die erste deutsche Flugzeugfabrik war einen Monat vorher im Oktober 1908 von August Euler gegründet worden.) Wegen der guten Auftragslage wurde diese Firma bereits 1909 in die Rumpler-Luftfahrzeugbau GmbH, 1914 in die Rumpler-Werke GmbH umgewandelt.

 

Das erste in größerer Stückzahl hergestellte Flugzeug war die in Lizenz gebaute Etrich Taube von Ignaz Etrich, die am 10. Oktober 1910 in Johannisthal ihren Erstflug hatte. In der Zeit des Ersten Weltkriegs expandierte die Firma und stellte über 3000 Flugzeuge – allein über 1000 Stück des Fernaufklärers Rumpler C.VII – her.

 

Automobilkonstrukteur

 

Da nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund des Versailler Vertrages in Deutschland der Bau von Motorflugzeugen verboten war, ließ der Flugzeugbauer Rumpler seine Erfahrungen in eine Absorptionskältemaschine und Automobil-Projekte einfließen. Er entwickelte den Tropfenwagen, mit stromlinienförmiger, von oben gesehen tropfenförmiger Karosserie und an einer Pendel-Schwingachse angeordnetem Hecktriebblock (Motor vor, Getriebe hinter der Hinterachse). 1921 stellte er das Fahrzeug auf der Deutschen Automobilausstellung in Berlin vor. Es war ein wirtschaftlicher Misserfolg. Nur etwa 100 Fahrzeuge wurden gefertigt. 1926 verkaufte Rumpler seine Fertigungsstätten an die Udet Flugzeugbau.

 

1930 gründete Rumpler in Ammendorf (damals Provinz Sachsen) und in Berlin die „Rumpler-Lindner Vorntriebs-Gesellschaft mbH“. In Berlin-SW 68, Kochstraße 53 (Kreuzberg) und Berlin 39, Reinickendorfer Straße 113 (Wedding) war die Firma ansässig. Im Patentbüro von Edmund Rumpler hatte er 1930 die Konstruktionsabteilung und die „Autogena-Blech-Industrie-GmbH-Schweißtechnik“ einen Frontantriebs-Lastwagen mit vorderen sowie hinteren Schwingachsen entworfen.

 

Den bekanntesten Stromlinien-LKW im Nutzfahrzeugbau hatte Rumpler als zwei Einzelstücke 1930 fertiggebaut, die als futuristische Stromlinien Dreiachs-LKW mit „Vornantrieb“ in die Geschichte der Nutzfahrzeugindustrie Eingang fanden. Rumpler musste die Bezeichnung Vornantrieb verwenden, weil der Name „Frontantrieb“ zu jener Zeit ein Patent-Name von DKW war.

 

Der erste LKW Typ RuV 29 hatte einen Maybach-Sechszylinder-Motor mit 90 PS. Der zweite Rumpler-LKW Typ RuV 31 hatte einen 150 PS Zwölfzylinder-V-Motor und konnte 100 km/h schnell fahren. Beide LKW hatten ein Doppelkardangelenk, das die Kraft auf die großen Vorderräder übertrug. Die hinteren Doppelräder wurden in Waagenbalken-Bauart ausgestattet. Continental hatte extra Spezial-Reifen entwickelt, die für Fahrzeuge über 100 km/h geeignet waren. Der Karosseriebauer Gottfried Lindner in Ammendorf hatte den LKW-Kastenwagen in Zusammenarbeit mit dem Ambi-Budd-Presswerk in Johannisthal und dem Berliner Karosseriehersteller Luchterhand & Freytag in Berlin-Tempelhof angefertigt. Beide Fahrzeuge wurden im Ullstein Verlag als schnelle Zeitungs-Express-LKW eingesetzt. 1943 wurden die Rumpler-LKW durch einen Bombenangriff zerstört.

 

Rumpler war seit 1900 Redakteur der Fachzeitschrift „Der Motorwagen“.

 

Während der nationalsozialistischen Herrschaft musste er seine Arbeit wegen seiner jüdischen Herkunft aufgeben. Sein Grab befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf im Block Reformation, Gartenblock III, Erbbegräbnis 28. Es ist als Ehrengrab der Stadt Berlin gewidmet.

 

Quelle Text teilweise: https://de.wikipedia.org/wiki/Edmund_Rumpler

 


S

Seinemeyer Meta,   10 2020

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Schaarwächter Julius Cornelius,   10 2020

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Schulte Franz,  Schulte Marie,   10 2020

 

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Wissinger Julius,   10 2020

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