Besondere Grabstätten    Melaten    Friedhof     Köln


Die Stätte „Melaten“ wird 1180 erstmals urkundlich erwähnt. Mit Sicherheit schon länger befindet sich hier eine Leprosenunterkunft. Um das Umgreifen dieser höchst ansteckenden bakteriellen Erkrankung zu verhindern, werden die Leprakranken außerhalb der Städte ohne Ansehen von Stand und Vermögen in abgeschottete Unterkünfte eingewiesen. So auch in Köln. Der Begriff „Melaten“ leitet sich vom Französischen „Malade“, also „Krank“ ab. Direkt benachbart liegt eine der Haupthinrichtungsstätten Kölns, die auch durch die Verbrennung von Protestanten und angeblichen Hexen traurige Berühmtheit erlangt. 1767 wird das Leprosenheim aufgelöst und als Landgut weiter geführt.Als Köln 1794 von den napoleonischen Truppen besetzt und in den französischen Staat integriert wird, wird auch das Friedhofswesen reformiert. Laut „Kaiserlichem Dekret über die Begräbnisse“ vom 12. Juni 1804 dürfen Tote nicht mehr innerhalb der Stadtmauern, also in Kirchen und auf Kirchhöfen beerdigt werden. Ferner wird den Kirchen das Beerdigungswesen entzogen und geht auf die Munizipalität über. An der Chaussee nach Aachen wird ein geeignetes, rd. 3 ha großes Grundstück für die Anlage eines Friedhofs gefunden. Der Universalgelehrte Ferdinand Franz Wallraf übernimmt die Planung.Der zunächst rein katholische Friedhof kann am 29. Juni 1810 geweiht werden. Die 1474 errichtete Kapelle des ehemaligen Leprosenheims wird als Friedhofskapelle übernommen. Wallraf entwirft auch die Mauer und das Friedhofsportal, dessen Gestaltung dem monumentalen französischen Revolutionsklassizismus entlehnt ist. In Folge des Wiener Kongresses fällt Köln 1815 an Preußen. 1829 wird der Friedhof auch für Protestanten geöffnet. Das bedingt 1831/32 die erste Erweiterung auf mehr als die doppelte Fläche. Mit dem Bevölkerungswachstum im Zuge von Industrialisierung und Eingemeindungen wird Melaten in mehreren Schritten erweitert. Während die neuen Teile bis 1874 additiv an den jeweiligen Bestand angefügt werden, erfolgt die fünfte Erweiterung von 1884-87 nach einem großzügigen Plan auf fast die doppelte Fläche. Im Mittelteil wird eine zweite Hauptachse von Nord nach Süd hippodromförmig aufgeweitet und schafft hier Platz für exklusive Grabstätten. Diese Nord-Süd-Achse bildet mit der Ost-West-Achse, die nach Westen verlängert wird, einen Kreuzungspunkt, sodass auch hier auf der sog. „Millionenallee“ prunkvolle Grabanlagen entstehen. Im Zweiten Weltkrieg wird Melaten durch unzählige Bomben zerstört. Um die Kriegs- und Nachkriegstoten beerdigen zu können, werden 1948 und 1956 weitere Grabfluren an den Rändern angelegt. Der Haupteingang wird zur Piusstraße und damit an den Anfangspunkt der „Millionenallee“ verlegt. Hier entsteht die großzügige, qualitätsvolle Neue Trauerhalle des Architekten Fritz Schaller.

(Autor: Gerd Bermbach)

 

Quelle: https://www.wo-sie-ruhen.de/friedhoefe?stadt=24&friedhof=27


A


B

Broichschütz  Johannes 04 / 2020

 Die Geschichte des August Broichschütz, einem Menschen, der fast immer in der Kneipe saß, ist so eine wunderbare Erzählung über einen ganz einfachen Menschen vor nunmehr etwa 150 Jahren.

August Broichschütz liebte seine Ofenecke

Im Jahre 1874 verstarb August Broichschütz mit 52 Jahren. Derjenige, der diesen Menschen wohl am Besten kannte, war sein Kneipenwirt. Denn jede freie Minute verbrachte August Broichschütz in dessen Bierlokal und trank sicherlich täglich auch mehr als nur ein Bier. August Broichschütz hatte seinen Stammplatz. Dieser befand sich in unmittelbarer Nähe zu einem großen Ofen. Seine Kneipe mit dem angenehm warmen Platz verließ August Broichschütz anscheinend nur, wenn es unbedingt sein musste.

Sein Ofen als Grabstein

August Broichschütz wurde am 25. Mai 1822 geboren. Er starb am 5. November 1874. Eine kleinere Marmorplatte lehnt an der Aussenmauer des Melatenfriedhof unmittelbar an der Aachener Straße. Hierauf ist auch zu lesen, dass August Broichschütz zumindest eine ältere Schwester Anna hatte, die hier ebenfalls beerdigt liegt. Doch diese Gedenkplatte wird leicht übersehen. Zu auffällig ist dieser komische Grabstein, der wie ein Ofen aussieht. Auf dem Stein unter dem Ofen ist nun zu lesen:

August Broichschütz ∗ 1822 † 1874

Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er in seiner Kneipe neben diesem neoklassizistischen Säulenofen worauf der Wirt diese Denkmal errichtete

Der Name des Wirtes, der ja längst verstorben ist, bleibt unbekannt. Auch über die Kneipe erfährt man hier leider nichts. Jedenfalls wollte der Wirt nicht, dass sein guter Gast und sicherlich auch Freund nun auf seinen geliebten Säulenofen verzichten sollte. Eine echt humorvoll Kölsche Bestattung wird das gewesen sein.

 

 


C


D


E

Engels, Hans-Horst 05 / 2020

Der Lappenclown auf dem Grab von Hans-Horst Engels ist für mich als "Kölsche Jung" die emotionalste Skulptur.
In der linken Hand das Trömmelchen

Denn wenn et Trömmelche jeht
Dann stonn mer all parat
Un mer trecke durch die Stadt
Un jeder hätt jesaat
Kölle Alaaf, Alaaf
Kölle Alaaf

in der rechten Hand ein paar Luftballons und dann der ängstliche Blick in Richtung Himmel.

Wer hat nicht schon mal von geträumt, mit einer riesigen Traube Luftballons in Richtung Himmel zu fliegen.

 

 


F

Frankenberg, Robert Januarius von  05 / 2020

 Nach mündlicher Überlieferung soll der Familie „halb Schlesien“ gehört haben. Doch täuschen die rund 140 Güter, die irgendwann in Frankenberg‘schen Besitz waren, weil Mitte des 18. Jahrhunderts der Niedergang der schlesischen Landwirtschaft zu häufigem Besitzerwechsel führt. Die bloße Anzahl ehemaliger Güter lässt also nur bedingt auf Wohlhabenheit schließen. Nach und nach wandeln sich auch die v.Frankenberg zum Soldatengeschlecht. So finden sich während der Befreiungskriege 1813 bis 1815 nur noch drei Söhne von Gutsbesitzern unter ihren 31 preußischen Offizieren. Trotzdem gilt sie Mitte des 19. Jahrhunderts für Schlesien als begüterte Familie. 1878 besitzt sie 28 Güter, 1887 nur noch 7. 1878 gehören ihr in Schlesien noch 28 Güter, davon fünfzehn allein den Grafen. Fünf liegen außerhalb dieser Provinz. 1887 ist der Gesamtbesitz auf sieben zusammengeschmolzen, darunter fünf gräfliche.

In Diensten der österreichischen Habsburger kämpfen ab 1525 mindestens neun v.Frankenberg gegen die Türken und Franzosen, von denen sechs fallen. Im brandenburgisch-preußischen und reichsdeutschen Militär dienen von etwa 1600 bis 1945 rund 300 Frankenbergs. Die weitaus meisten sind Offiziere, darunter zehn Träger des Ordens Pour le Mérite und siebzehn Generale. Zum Beispiel nimmt Robert-Januarius v.Frankenberg-Ludwigsdorf (1807–1873) im Jahre 1848 in Berlin am Straßenkampf gegen die Märzrevolutionäre und am Feldzug gegen Dänemark teil. Später ist er ein beliebter Gouverneur von Köln, wo er als General der Infanterie stirbt und sein Grab eine lebensgroße Statue erhält. In den Kriegen von 1701 bis 1871 kämpfen 141 Frankenbergs, im Ersten Weltkrieg 61, im Zweiten Weltkrieg 41. Vom 18. bis 20. Jahrhundert haben die Frankenbergs 46 Kriegstote zu betrauern.

 

Quelle: http://www.von-frankenberg.com/index.php?option=com_content&view=article&id=98:die-frankenbergs-im-ueberblick&catid=29&Itemid=204

 

 Bildhauer, Heinz Hoffmeister (* 24. Juni 1851 in Saarlouis; † 4. März 1894 in Berlin-Grunewald) war ein deutscher Bildhauer, Zeichner, Maler und Schriftsteller.

 

Der im preußischen Saarlouis aufgewachsene Heinz Hoffmeister begann zunächst eine Ausbildung zum Bildhauer im Atelier der Brüder Carl und Robert Cauer in Bad Kreuznach. Danach wechselte er zur Bildhauerklasse von August Wittig an der Düsseldorfer Kunstakademie, musste aber schon wenige Monate später seinen Kriegsdienst im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 antreten. Hoffmeister kam als Offizier und dekoriert mit dem Eisernen Kreuz aus diesem Krieg zurück und setzte nun seine Studien an der Berliner Kunstakademie bei Albert Wolff fort.

Ab 1873 entschied sich Hoffmann für den dauerhaften Verbleib in Berlin, wo er nun seinen Hauptwohnsitz und seine Werkstatt einrichtete. Dennoch zog es ihn zu Studienzwecken immer wieder ins nahe und ferne Ausland und er unternahm mehrere Reisen durch Spanien, Nordafrika und den Orient. Viel Zeit verbrachte Hoffmeister vor allem auf Capri, wo er als stetiger Gast in der Künstlervilla Albergo Pagano weilte und auch an der Gestaltung der dortigen Wandgemälde beteiligt war.

Nachdem sich Hoffmeister in seinen Anfangsjahren zunächst durch kleinere Bildnisse und Skulpturen bekannt gemacht hatte, schuf er später eine Reihe von teilweise monumentalen Figuren und Gruppen, die stilistisch vom Klassizismus und in ihrer Formenbehandlung oftmals stark vom Naturalismus geprägt sind. Unter seiner Leitung entstanden in der Folgezeit zahlreiche bedeutende Denkmale, Grabmale, Büsten, Bauplastiken und Medaillen für viele Städte im damaligen Preußen. Zwischendurch trat er aber auch immer wieder als Maler, Zeichner und Schriftsteller von Reiseberichten und Märchen in Erscheinung.

Quelle:
 https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Hoffmeister_(Bildhauer)

 


G


H

Herstatt,  Iwan-David  05 / 2020

 

 

Wie einst das Herstatt Imperium, verfällt nun auch die wundervolle Grabstätte der Herstatt Familie 😥😥😥

Iwan-David Herstatt war ein Kölner Bankier. Als Inhaber und Leiter der I. D. Herstatt KGaA zeichnete er in den 1970er Jahren für eine der größten Bankenpleiten der deutschen Nachkriegsgeschichte verantwortlich.

Iwan-David Herstatt wurde am 16.12.1913 in Köln geboren. Er war das älteste Kind von Clara (1893-1980) und Johann David Herstatt (1887-1955) und hatte noch drei Schwestern. Claras Vater Viktor Schnitzler (1862-1934) war Justizrat in Köln. Als Vorsitzender der Konzertgesellschaft engagierte er sich für das Orchester im Gürzenich.

Johann David Herstatt stammte aus einer Bankiersfamilie, die seit dem 18. Jahrhundert in Köln ansässig war. Dessen Vater Friedrich Johann David Herstatt (1831-1888) führte das 1782 gegründete Bankhaus Herstatt in der dritten Generation. Die Familie Herstatt beschloss nach dessen plötzlichem Tod 1888, die Bankgeschäfte auf das Bankhaus J. H. Stein zu übertragen, zu dem mehrfache verwandtschaftliche Ver-bindungen bestanden.

Es sollte nicht abgewartet werden, ob der gerade geborene Johann David Herstatt die Nachfolge antreten würde. Dieser engagierte sich nach dem Jurastudium im Versicherungsgeschäft und war für die Allianzversicherung in Köln tätig.

Iwan-David Herstatt besuchte das Kölner Realgymnasium in der Kreuzgasse. Nach dem Abitur trat er 1931 in die Deutsche Bank ein und absolvierte zunächst eine Lehre. Zwischen 1940 und 1944 leitete er in Metz die Kreditabteilung eines Bankhauses, das von der Deutschen Bank übernommen worden war. In den Jahren 1947 bis 1949 ließ er sich beurlauben und sammelte als Referent Erfahrungen bei der Hessischen Bankenaufsicht in Wiesbaden. 1950 kehrte er mit seiner Familie - 1948 hatte er Ilse Gerstenberg (geboren 1921) aus Wiesbaden geheiratet, das Paar hatte insgesamt vier Kinder - nach Köln zurück. Zunächst leitete er die neu gegründete Kölner Niederlassung der Bank für Gemeinwirtschaft.

Nach dem Tod des Inhabers stand 1955 die Kölner Privatbank Hocker & Co. zum Verkauf. Iwan-David Herstatt konnte unter anderem seinen Jugendfreund Hans Gerling, der den gleichnamigen Versicherungskonzern leitete, überzeugen, sich am Kauf der Bank zu beteiligen. Beide kannten sich seit ihrer gemeinsamen Schulzeit am Realgymnasium. Neben Hans Gerling, dem ersten Verwaltungsratsvorsitzenden der Bank und späteren Hauptaktionär, beteiligte sich unter anderen noch Emil Bührle (1890-1956), der Inhaber des schweizerischen Maschinenbauunternehmens Oerlikon. Die Bank erhielt den Namen I. D. Herstatt KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien). Iwan-David Herstatt leitete die Bank und agierte als einer von zwei persönlich haftenden Gesellschaftern.

Herstatt führte die Bank auf Expansionskurs; das Bankhaus entwickelte sich unter seiner Leitung zu einem überregional tätigen Unternehmen. Die Mitarbeiterzahl wuchs von ursprünglich 15 Beschäftigten auf 850 Mitarbeiter in den 1970er Jahren. Herstatt selbst legte großen Wert auf Repräsentativität. 1956 bezog die Bank ein neu errichtetes Gebäude in Köln an der Straße Unter Sachsenhausen 6. Es entstanden 30 Zweigstellen in Köln und Bonn. Herstatts Geschäftsmodell bestand darin, als Privatbank das Angebot einer Universalbank zu bieten.

Mit der Einführung flexibler Wechselkurse zu Beginn der 1970er Jahre gewann der Devisenhandel im Bankengeschäft an Bedeutung, so auch bei der Herstatt-Bank. Iwan-David Herstatt wies 1972 in einem Rundschreiben alle Mitarbeiter darauf hin, Geschäfte am Devisenmarkt tätigen zu können. Das Volumen des Einzelabschlusses begrenzte er willkürlich auf 10 Millionen Deutsche Mark. Es herrschte eine Art Goldgräberstimmung; Herstatt selbst nutzte die Möglichkeiten, das eigene Vermögen zu vergrößern. Die Kontrollmechanismen über die Tätigkeit der Devisenabteilung waren jedoch wenig ausgeprägt. Intern machte zwar ein Revisor mehrfach auf die Risiken dieses Geschäftsfeldes aufmerksam, jedoch blieben alle Hinweise unberücksichtigt.

Nach der Ölkrise 1973 spekulierten die Mitarbeiter der Devisenabteilung auf einen steigenden US-Dollar. Doch ab Anfang 1974 sank der Dollarkurs stetig; die bankeigenen Devisenhändler versuchten, die dadurch entstehenden Verluste durch risikoreichere Transaktionen aufzufangen. Bereits am 16.6.1974 betrug das Defizit zwischen 450 und 520 Millionen Deutsche Mark. Die Großbanken Deutsche Bank, Dresdner Bank und Commerzbank lehnten es am 26.6.1974 ab, die Herstatt-Bank mit der Übernahme von Bürgschaften zu retten. Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen ordnete noch am selben Tag die Schließung der Schalter in Köln und Bonn an; am darauffolgenden Tag beantragte die Bank wegen Überschuldung die Eröffnung eines Vergleichsverfahrens. Am Hauptsitz in Köln kam es daraufhin zu regelrechten Tumulten. Der Zusammenbruch war die bis dahin größte Bankenpleite der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die Klärung zog sich noch über Jahrzehnte hin. Insgesamt konnten Banken und Kommunen 73,5 Prozent sowie privaten und sonstigen Gläubigern 83,5 Prozent ihrer Forderungen erfüllt werden. Als Folge des Zusammenbruchs gründeten die deutschen Banken einen Einlagensicherungs-fonds, um Sparer vor den Folgen einer Banken-Insolvenz zu schützen.

1976 kam Iwan-David Herstatt wegen des Verdachts auf Untreue, Betrug und Bilanzfälschung gemeinsam mit weiteren Managern der Bank vorübergehend in Untersuchungshaft. 1984 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt. Wegen des Revisionsverfahrens trat er die Strafe jedoch nicht an, und im Oktober 1985 hob der Bundesgerichtshof das Urteil auf. Bei einem erneuten

Gerichtserfahren, das 1987 begann, verkürzte das Gericht die Strafe auf zwei Jahre Haft auf Bewährung und erklärte Herstatt im Jahr 1991 für verhandlungsunfähig. Als persönlich haftender Gesellschafter trug er im Vergleichsverfahren zwölf Millionen Deutsche Mark zur Entschädigung bei.

Im Verlauf der Verfahren konnte deutlich gemacht werden, dass bereits 1972 im internationalen Bankgewerbe Informationen über ungewöhnliche Devisentermingeschäfte der Herstatt-Bank ausgetauscht wurden. Herstatt musste bei diesbezüglichen Gesprächen mit Vertretern des Bundesamts für Kreditwirtschaft Kenntnis von der Schieflage der Bank gehabt haben. Die Bilanz des Jahres 1973 war durch Tarn-geschäfte manipuliert worden. Iwan-David Herstatt selbst sah sich als Opfer eines verschwörerischen Betruges. Seiner Ansicht nach habe der damalige Leiter der Abteilung Devisenhandel Daniel (Dany) Dattel (geboren 1939) die Schieflage verschleiert und verharmlost.

Der Kölner Herstatt engagierte sich intensiv im gesellschaftlichen Leben seiner Heimatstadt. Über 20 Jahre organisierte er die Finanzierung des Rosenmontagszugs als Schatzmeister. Es gelang ihm, nicht nur bekannte Kölner, wie den Erzbischof Joseph Höffner oder den Verleger Alfred Neven-DuMont (geboren 1927), als Kunden zu gewinnen. Auch andere Banken und sogar der Kölner Stadtkämmerer richteten Konten bei der Herstatt-Bank ein. Seine Aktivitäten im Kölner Vereinsleben können als intensive und erfolgreiche Marketingtätigkeit für seine Bank interpretiert werden. Nach der Insolvenz im Jahr 1974 zog sich Iwan-David Herstatt aus dem gesellschaftlichen Leben zurück. Er starb am 9.6.1995 in Köln und wurde im Familiengrab auf dem Melaten Friedhof beigesetzt.

Werk

Die Vernichtung: Glanz und Ende des Kölner Bankhauses I.-D. Herstatt oder wie ich um mein Lebenswerk betrogen wurde, Berlin 1992

Literatur

Blei, Reinhard, Früherkennung von Bankenkrisen dargestellt am Beispiel der Herstatt-Bank, München 1984.

Kaserer, Christoph, Der Fall der Herstatt-Bank 25 Jahre danach – Überlegung zur Rationalität regulierungspolitischer Reaktionen unter besonderer Berücksichtigung der Einlagensicherung, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte 87 (2000), S. 166-193.

Nicke, Jacob, Die Familie Herstatt – Insbesondere das Haus Johann David Herstatt in Köln, 2. Auflage überarbeitet von Robert Steimel, Köln 1957.

Scheuch, Erwin / Scheuch, Ute, Herstatt, Die Bank als Spielcasino, in: Erwin Scheuch / Ute Scheuch, Manager im Größenwahn, Hamburg 2003, S. 112-128.

Steimel, Robert, I. D. Herstatt – Das alte und das neue Bankhaus, Köln, 1963.

Zitationshinweis

Wilczek, Annette, Iwan-David Herstatt, in: Internetportal Rheinische Geschichte, abgerufen unter: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/…/57c82e26688727.27… (abgerufen am 27.05.2020)

 

Hochzeit, Tod im Bunker  05 / 2020

Tod im Bunker unter dem Melaten-Friedhof

English below

Sie sind erst seit wenigen Stunden verheiratet. Den Abend will das Paar mit etwa 100 Freunden und Verwandten in einer Gaststätte an der Aachener Straße in Lindenthal ausklingen lassen. Eine Hochzeitsfeier mitten in Kriegszeiten. Es ist Montag, der 30. Oktober 1944, als um 20.37 Uhr plötzlich Sirenen losheulen. Fliegeralarm.

Hastig verlässt die Gesellschaft das Lokal. Männer, Frauen und Kinder flüchten über die Straße auf den Friedhof Melaten. Sie finden Zuflucht in einem Tiefbunker neben der kleinen Kapelle, gleich hinter der Friedhofsmauer – ein so naheliegender wie fataler Entschluss. Denn wenig später schlägt eine Bombe genau vor dem Eingang auf. Sie zerstört den Luftschacht – die Schwachstelle des Bauwerks. Es ist ein unglaublich tragischer Zufall.

Eine Druckwelle fegt durch die 50 Meter lange unterirdische Röhre. Sie lässt den Menschen, die sich auf niedrigen Holzbänken Schulter an Schulter aneinander gekauert haben, keine Chance. Ihre Lungen platzen. Die gesamte Hochzeitgesellschaft ist auf der Stelle tot.

Heute erinnert nur noch eine kleine Gedenkstätte neben der Kapelle an das dramatische Ereignis vor 71 Jahren. Der Eingang zum Bunker liegt ein paar Meter weiter, in der Nähe des Verwaltungsgebäudes.

Eine enge Treppe führt drei Meter hinab bis vor eine schwere, rostige Eisentür. Der Eingang ist erst nach dem Krieg angelegt worden, um den Bunker zugänglich zu machen. Der ursprüngliche Zugang, den die Bombe verwüstet hat, ist von oben nicht mehr zu sehen.

Kaum einer kann sich erinnern
„Eine ganz schlimme Geschichte“, sagt Friedhofschef Peter Lejeune und dreht den Schlüssel im Schloss. Eine Geschichte, die nahezu in Vergessenheit geraten ist. Die Namen der Opfer sind nicht bekannt, Hinterbliebene nicht aufzutreiben.

In keiner Chronik ist das Ereignis erwähnt, auch im Internet finden sich nur spärliche Hinweise. Selbst alteingesessene Kölner, die ihre Kindheit während des Zweiten Weltkriegs in Ehrenfeld oder Lindenthal verbracht haben, reagieren überrascht, wenn sie von der Existenz eines Bunkers unter Melaten erfahren. An das Schicksal der Hochzeitsgesellschaft kann sich niemand mehr erinnern.

Friedhof von Bomben verwüstet
Zwischen 20.37 Uhr und 22.18 Uhr gingen 4000 Sprengbomben und 200.000 Brandbomben auf Köln nieder, notiert Peter Simon in seiner Statistik „Köln im Luftkrieg 1939-1945“. Fast eintausend Bomber flogen über die Stadt hinweg, 554 Menschen starben – etwa drei Prozent aller 20 000 Kölner, die im Zweiten Weltkrieg umkamen.

Fast 5000 Wohnhäuser wurden in knapp zwei Stunden beschädigt, die meisten in Ehrenfeld, Lindenthal, Klettenberg, Braunsfeld und Sülz. Ein Sprengsatz zerstörte St. Mechtern in Ehrenfeld, das Universitätsviertel wurde nahezu ausgebombt, ebenso das Dreifaltigkeitskrankenhaus und die ehemalige Wehrmachtskommandatur in der Heliosstraße.

Auch Melaten wurde schwer verwüstet. Der Bunker war offenbar nicht der einzige Ort, in dem Menschen Zuflucht suchten. „Es war damals in der Nachbarschaft bekannt“, erzählt eine alteingesessene Ehrenfelderin, „dass sich in den großen Familiengruften entlang der Millionenallee Juden versteckt hielten.“ Im Schutz der Dunkelheit hätten Anwohner sie mit Essen und Trinken versorgt. So absurd es klingen mag – aber womöglich hat der Friedhof in jener Nacht auch einigen Menschen das Leben gerettet.

 


I


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Leuffen, Dr.  med  Franz  05 / 2020

Dr. Franz Leuffen, Arzt und Freimaurer

Dr. Franz Leuffen wurde im Jahr 1821 geboren und verstarb im Jahr 1900. Dr. Leuffen war als approbierter königlicher Physikus sowie als Stadt-, Kreis-, und Wundarzt in Köln tätig. Er war auch als Geburtshelfer approbiert.
Er war aber nicht nur Arzt und hochrangiger deutscher Freimaurer, er verfasste mehrere maßgebliche Texte und das preußische Regulativ zur Durchführung von gerichtlichen Leichen-Untersuchungen.

Ich habe einige Zeit gebraucht, das Wort über dem Strahlenkranz zu entziffern.

γνῶσις (Gnosis)

Bedeutet so viel wie Erkenntnis, es wird heute eher mit dem Gnostiker in Verbindung gebracht, also jemandem der eine besondere Kenntnis hat.
Der Olivenzweig und die Schlange sind modernisierte Symbole des Stabes des Asklepios, also dem Zeichen der Ärzte.

Das Auge der Vorsehung (auch allsehendes Auge, Auge Gottes oder Gottesauge) ist ein Symbol, das gewöhnlich als das Auge Gottes interpretiert wird, das alles sieht. Dargestellt wird es als ein von einem Strahlenkranz umgebenes Auge und ist meist von einem Dreieck umschlossen, das auf die Trinität verweist.

Aber wenn man hier genauer hinschaut ist das Pentagramm auf den Kopf gestellt, das Pentagramm steht normalerweise auf zwei Spitzen. Beim umgekehrten Pentagramm bzw. Drudenfuß weist eine Spitze zur Erde. Es ist schon auf zahlreichen altgriechischen Münzen als Symbol des Geheimnisses, der Vollkommenheit oder des Weltalls, bei den alten Druiden, Pythagoreern, Gnostikern und Neuplatonikern abgebildet. Auch wird es als Abzeichen von geheimen Gesellschaften verwendet, sind damit die Freimaurer gemeint?
Die Freimaurerei, auch Königliche Kunst genannt, versteht sich als ein ethischer Bund freier Menschen mit der Überzeugung, dass die ständige Arbeit an sich selbst zu einem menschlicheren Verhalten führt. Die fünf Grundideale der Freimaurerei sind Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität.
Um Freimaurer ranken sich viele Mythen, vor allem die Zeichen und Symbole sorgen für viel Interesse an der Geschichte der Freimaurer.
Das Pentagramm wird nicht nur von Satanisten, sondern auch von Freimaurern und einigen Religionen verwendet. Bei den Freimaurern steht der fünfzackige Stern für einen fünffach gebrochenen Lichtstrahl, dessen Anfang zu seinem Ende zurückkehrt.
Das "Auge der Vorsehung" wird ebenfalls nicht nur von den Freimaurern verwendet. Bekannt ist es vor allem von dem Dollar-Schein und wird häufig, aber fälschlicher Weise, mit den Illuminaten in Verbindung gebracht. Für die Freimaurer fordert das Symbol in erster Linie zur Weisheit auf steht für die Wahrheit und das Gewissen.

Der rauen Kanten des Grabsteins ähnelt der Oberfläche einer Walnuss. Sie stehen für die unvollkommene Persönlichkeit der Menschen, mit all ihren Ecken und Kanten. Der viereckige kubische Stein steht hingegen für das Idealbild des Menschen. Auf die geraden Steine kann die Gesellschaft sprichwörtlich bauen.
Unter am Sockel fast unscheinbar hinter dem Efeu finden sich weitere Freimaurer Symbole „versteckt“
Das bekannteste Symbol der Freimaurer sind der Zirkel und das Winkelmaß. Es gibt generell keine einzig richtige Deutung der Freimaurer-Symbole, oft werden sie in mehreren Weisen gedeutet. Der Zirkel steht für den Kreislauf des Lebens, für Unendlichkeit, die Unsterblichkeit, aber auch für die Gemeinschaft.
Das Winkelmaß steht mit seinem rechten Winkel für das Führen eines aufrechten Lebens, angelehnt an ein Zitat von Platon, nachdem es "eine königliche Kunst [sei], (auf)recht zu „Leben". Werte wie Geradlinigkeit und Ehrlichkeit werden dadurch ebenfalls symbolisiert.
Nun bleibt noch die spannende Frage nach dem Löwen.
Auf griechisch heißt der Löwe λέων (Léōn), in Latein Leo in und in Hebräisch arjeh. Er ist ein Sinnbild der Unerschrockenheit, der Großmut, der Macht und gelassenen Standhaftigkeit.
Von den Trieben her betrachtet kann er Ausdruck für hohe Energie, Tatkraft und Aggressivität sein. Der Löwe steht als Symbol für die Sonne und die Auferstehung, aber auch als Sinnbild für imperiale Macht.
Leider konnte ich nicht in Erfahrung bringen, ob das Gesicht des Löwen, Dr. Franz Leuffen darstellt, oder welcher Bezug das Gesicht zu dem Löwen hat. Es könnten aber auch die Gesichtszüge von Asklepios sein, auch Zeus hatte ähnliche Gesichtszüge.

Noch eine persönliche Anmerkung:

Ich finde es sehr schade, das dieser wundervolle Grabstein gereinigt wurde, ein Bild aus dem Jahr 2019 zeigt die Schlange mit einer wundervollen Patina aus Moos.

 

 


M


N


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S

Schier, Christian Samuel  05 / 2020

Das erste Kölner Karnevalslied hat seinen Ursprung in Thüringen!

Diese wundervolle Harfe hat mich neugierig gemacht und den Namen habe ich schon mal irgendwo gelesen.

Christian Samuel Schier
(* 31. März 1791 in Erfurt, † 4. Dezember 1824 in Köln) brachte 1823 in Köln zur Inthronisierung des „Helden Karneval“ (heute: „Prinz Karneval“) die Cölner Melodie heraus, die als erstes Karnevalslied Kölns gilt.

Die Historie der Kölner Karnevalslieder beginnt - geschichtlich belegt in Köln, von dem gebürtigen Erfurter Christian Samuel Schier.

Schier wurde als Handwerkersohn in Erfurt geboren. Nach der Militärzeit als Leutnant in den Befreiungskriegen ging er an die Universität Jena. Dort wurde er zum begeisterten Burschenschafter und nahm seine schriftstellerische Tätigkeit auf. Wohl in Jena wurde er zum Dr. phil. promoviert. Er war Teilnehmer des Wartburgfestes, sah sich jedoch 1817 in Deutschland so unsicher, dass er sich zur Flucht nach New York City in die USA entschied. Der musikalisch begabte Schier, der unter anderem als Chorknabe ausgebildet war und Harfe spielen konnte, hatte dadurch die Möglichkeit, sich dort durch seine Unterhaltungsgabe zu verdingen.

Schier kehrte 1820 nach Deutschland zurück und ließ sich in Köln als Privatgelehrter nieder. Er wurde abermals für seine Unterhaltungsgabe und Geselligkeit bekannt, daneben aber auch für die Umgestaltung des Kölner Karnevals. Er erkrankte bereits kurz nach seiner Rückkehr und verstarb 1824.

 


T

Tuluweit , Elke, Danke für jede Stunde    05 / 2020

Danke für jede Stunde

Eine wundervolle Skulpturen-Gruppe, leider konnte ich nichts zu dem Bildhauer bzw. dem Künstler finden.

Vielleicht könnt Ihr mir ja weiter helfen, ich freue mich über jeden Hinweis.

 

Vielleicht wurde der Verfasser dieser schönen Liebeserklärung "Danke für jede Stunde" durch Songtext von Frank Schöbel inspiriert?

Nun steh ich hier, es war ein langer Weg und du hast ihn mit mir geteilt
Was wäre bloß aus mir geworden ohne dich in all der Zeit

Ich könnt den ganzen Weg noch einmal gehen mit deiner Freundschaft wär' es leicht
Und etwas weiß ich ganz ganz tief in mir ohne dich hätt' ich das nie erreicht

Für jedes Lied in meinem Herzen für jede Stunde, jeden Tag
Für die Liebe und die Träume die du mir gegeben hast
Für das Licht in meiner Seele das nur durch dich so lang schon scheint
Für die Sonne die mein leben wärmt schon so endlos lange Zeit
Für dies und mehr danke ich dir sehr

Irgendwie hab ich so das Gefühl die Reise ist noch nicht vorbei
Solange ich bei dir willkommen bin sehn'n wir uns wieder frank und frei

Für jedes Lied in meinem Herzen für jede Stunde, jeden Tag
Für die Liebe und die Träume die du mir gegeben hast
Für das Licht in meiner Seele das nur durch dich so lang schon scheint
Für die Sonne die mein leben wärmt schon so endlos lange Zeit
Für dies und mehr danke ich dir sehr

Für das Licht in meiner Seele das nur durch dich so lang schon scheint
Für die Sonne die mein leben wärmt schon so endlos lange Zeit
Für dies und mehr danke ich dir sehr

 


U


V


W


X


Y


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