Besondere Grabstätten    Nordfriedhof Düsseldorf


Grabstätte Faccenda / Mancini, 04 / 2020

Einbalsamierte Ehefrau unter dem Bett versteckt.

Am 26. Mai 1930 erhält der Düsseldorfer Stadtoberarzt Dr. Albrecht einen Brief, der ihn in Erstaunen versetzt: Ein gewisser Luigi Mancini teilt ihm mit, er wolle seine Frau aus Genua in sein Düsseldorfer Haus an der Königsallee holen, in dessen Erdgeschoss er ein Weinlokal betreibt. Daran wäre ja an sich nichts Besonderes – wenn die Gattin nicht schon seit zwei Jahren tot wäre. Luigi Mancini lässt den Amtsarzt wissen, seine Gattin Wilhelmina sei einbalsamiert worden und das Haus an der Kö solle mitnichten ihre letzte Ruhestätte werden. Es sei nur eine Übergangslösung, bis er ihr Mausoleum auf dem Nordfriedhof fertiggestellt habe. Dr. Albrecht genehmigt ihm, die Leiche fünf Tage lang in seinem Hause aufbewahren zu dürfen.

Doch plötzlich sollte die Tote nicht mehr auf den Nordfriedhof

„Anfangs zeigte sich die Stadtverwaltung langmütig, ja, bei der Lektüre der amtlichen Schreiben zeigt sich so etwas wie Mitgefühl für den vordergründig untröstlichen Witwer von der Königsallee“, erzählt Stadtarchivar Benedikt Mauer, der die städtische Verwaltungsakt ein den Tiefen seines Stadtarchivs ausgegraben hat. Doch sehr zügig seien Inhalt und Stil der Briefe Luigi Mancinis in ein forderndes, kompromissloses Verhalten gekippt. Denn plötzlich ist der Witwer, der seine Frau inzwischen nach Düsseldorf überführt hat, ganz und gar nicht mehr bereit, die sterblichen Überreste auf den Nordfriedhof zubringen. Wie Mauer berichtet, sei er der Ansicht gewesen, „der Körper seiner Frau sei im Augenblick ihres Todes zu einer Sache geworden und er sei als Alleinerbe zugleich Erbe ihres Leichnams, weshalb er mit diesem verfahren könne, wie er wolle“.


Die Frau ruhte im Zinksarg neben Mancinis Schlafzimmer
Mancini lässt die Stadtverwaltung wissen, seine Frau ruhe in einem Zinksarg neben seinem Schlafzimmer, der sei stets mit frischen Blumen geschmückt und ein hübsch anzusehendes Möbel. Ob und –wenn ja – wann er sie bestatten lassen werde, sei allein seine Sache. „Zudem bemühte er vergleichbare Fälle“, berichtet Mauer weiter. „Seine Argumente reichten vom Reliquienkult bis hin zu Berühmtheiten wie den sterblichen Überresten Arthur Conan Doyles, Giacomo Puccinis oder Richard Wagners. Allerdings war der Leichnam keiner der genannten Personen dauerhaft aufbewahrt worden.“
Obgleich der Witwer Jura studiert hatte und einige Jahre in Mailand als Anwalt tätig war, habe er die Aussichtslosigkeit seines Ansinnens nur begrenzt erkannt: „Er stellte beispielsweise weitschweifig dar, dass es einen grundlegenden juristischen Unterschied zwischen einer Leiche und einer Mumie gebe“, schildert Mauer den weiteren Verlauf der Auseinandersetzung.


Doch dann verlor die Stadtverwaltung ihre Geduld
Das Verständnis der Düsseldorfer Stadtverwaltung für den Witwer ist lange schon der Entschlossenheit gewichen, die Leiche aus dem Haus an der Königsallee herausszuholen. Unterstützung kommt von der Verwandtschaft der Verstorbenen: Die hat ebenfalls die Geduld verloren und drängt die Stadtverwaltung, auf eine zügige Beisetzung Wilhelminas hinzuwirken.


Reportage über den Düsseldorfer Fall in der „Süddeutschen Sonntagspost“
Auch die Presse hatte mittlerweile von dem Fall erfahren und machte Druck: „Ein für die Süddeutsche Sonntagspost tätiger Journalist verfasste eine lange Reportage. Es gelang ihm nicht nur, mit Mancini zu sprechen, sondern auch den Sarg im zweiten Stock des Restaurant und Wohngebäudes in Augenschein zu nehmen, der mittlerweile seit acht Wochen dort stand“, sagt der Stadtarchivar, der aus dem Artikel zitiert: „Auf einem wenig hohen Podest steht der Sarg. Weiße Seide umschlingt einige Palmwedel, die auf dem Sargdeckel liegen. ‚Meiner innigst geliebten Frau. Willkommen‘. So steht es auf der Seide. Dann sieht man ein Täfelchen mit dem Namen, mit den Jahreszahlen, […]schaut durch ein ovales Fensterchen in das Innere des Sarges, auf den zweiten Sarg, einen Zinksarg, der die Leiche birgt.“ Der Stadtanzeigerbeklagt: „Wie konnte man einem solch lästigen Ausländer gegenüber [...] eine solche Lammesgeduld an den Tag legen?“
Damit ist es nun jedoch vorbei: Die ungemeine Hitze von rund 35 Grad nimmt Polizeikommissar Sohn zum Anlass, den Witwer aufzusuchen und sich nach dem Wohlbefinden der Verstorbenen zu erkundigen – derartige Temperaturen sind schließlich keine idealen Voraussetzungen für die Aufbewahrung einer Leiche im Wohnzimmer. Das scheint auch Mancini eingesehen zu haben: Er erklärt dem Beamten, er habe seine Gemahlin am Vortag bestatten lassen.


Ehemann versteckte die Tote vor der Polizei unter dem Bett
Aber ganz können es die Beamten noch nicht glauben, sie haken nochmals nach und erhöhen den Druck. Man fordert Auskunft darüber, wo genau die Leiche bestattet worden sei. Da gesteht Luigi Mancini, gar nicht bestattet habe er sie: Unter dem Bett hat er seine verstorbene Frau versteckt. Für die Polizei steht fest, dass die Leiche noch am gleichen Tag aus dem Haus gebracht werden muss. Die Beamten verlassen das Gebäude, um alles in die Wege zu leiten. Bei ihrer Rückkehr stehen sie vor einer verriegelten Tür, Mancinis Mitarbeiter versuchen, mit der Leiche durch den Hinterausgang zu fliehen. Doch den Beamten gelingt es, durch die Toilette des Weinlokals ins Haus einzudringen und die Mumie auf den Nordfriedhof zu bringen. Dort wird die Verstorbene von ihren Geschwistern identifiziert. „Offensichtlich hatte sich die mumifizierte Leiche recht gut erhalten– zumindest zwei Anwesende konnten sie zweifelsfrei erkennen, eine dritte war sich da nicht ganz so sicher. Ein gewaltsamer Tod konnte ausgeschlossen werden, Wilhelmina war unstrittig einem Krebsleiden erlegen“, erzählt Benedikt Mauer. Von dem Mausoleum, das Mancini der Stadtverwaltung angekündigt hatte, war und ist allerdings weit und breit nichts zu sehen: Wie Mauer recherchierte, gab es das angekündigte Grabmal wohl noch nicht einmal in der Planungsphase.


Auch heute noch liegt Wilhelmina Mancini im Familiengrab ihrer Eltern auf dem Nordfriedhof
Wilhelmina Mancini wird im Familiengrab ihrer Eltern beigesetzt. „Der aus Carrara-Marmor geschlagene Grabstein ist bis heute einer der schönsten auf dem nicht eben kleinen Nordfriedhof“, findet Mauer. Von den tragischen Jahren zwischen ihrem Tod und dem Ankommen in ihrer letzten Ruhestätte erzählt der Grabstein allerdings nichts.

Es befindet sich auf dem Nordfriedhof, Am Nordfriedhof 1, im Feld 74.

 

Quelle Text : https://www.nrz.de/…/wand-an-wand-im-haus-an-der-koenigsall…


Grabstätte Schiess / Pfeiffer, 04 / 2020

 

"Wiedersehen", von Friedrich Coubillier

English below

Die Plastik auf der Grabstätte der Familien Pfeiffer und Schiess (Schieß) heisst "Wiedersehen" und wurde 1903 von Friedrich Coubillier geschaffen.

Nach alten Zeitungsartikel heisst die Plastik aber "richtig":

"Das Wiedersehen nach dem Tode, auf dem anderen Ufer, auf der grünenden Insel, in dem reinen Meere!"

Das Kunstwerk zeigt das "Wiedersehen" einer Mutter mit Ihrem Kind. Emotionaler kann man dieses Wiedersehen aus meiner Sicht nicht darstellen.

Friedrich Coubillier studierte nach einer praktischen Ausbildung ab 1894 an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Karl Janssen. Nach einem mehrjährigen Studienaufenthalt in Rom kehrte er nach Düsseldorf zurück.

Ab Ende des 19. Jahrhunderts schuf er zahlreiche Statuen, Reliefs, Grabmale und Denkmäler in Düsseldorf und Umgebung. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen dort die Figuren des Tritonenbrunnens am Stadtgraben und des Industriebrunnens am Fürstenplatz.

Coubillier war noch keine neunzehn Jahre alt, als im Jahre 1888 beide Eltern starben. Um sich und seine acht Geschwister versorgen zu können, nahm er eine Anstellung in Köln an. Zwei Jahre arbeitete er in "Schülters religiöser Kunstanstalt", wo er hauptsächlich Heiligenfiguren modellierte. die dann serienmäßig hergestellt wurden. Sein Weg nach Köln war der Beginn seines Eintauchens in die künstlerische Mentalität des Rheinlandes Er fand zu dem seit 1865 in Köln wirkenden bekannten Denkmalplastiker Prof. Wilhelm Albermann. der in der alten Rheinmetropole ein renomiertes Atelier besaß. Albermann. 1835 in Werden a. d. Ruhr geboren, schuf in jenen Jahren viele Arbeiten für das rheinischiwestfälische Gebiet und ist heute hauptsächlich noch durch sein „Jan von Werth-Denkmal" auf dem Alter Markt in Köln bekannt.

Die Schrift auf dem "Sockel bzw. auf der Insel" stammt aus dem Evangelium nach Johannes - Kapitel 5 - Vers 28

"und werden hervorgehen, die da Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens"

Der Rest von dem Vers ;-)

"die aber Übles getan haben, zur Auferstehung des Gerichts"

Ernst Schiess (Schieß) (1840 - 1915) war ein deutscher Ingenieur und Unternehmer. Er war langjähriger Düsseldorfer Stadtverordneter, Vorsitzender der Handelskammer zu Düsseldorf und Gründer des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken.

Wilhelm Pfeiffer jun. (1861–1934), war Bankier und Kommerzienrat, Stadtabgeordneter in Düsseldorf und gemeinsam mit Max Trinkaus in der Leitung der Düsseldorfer Trinkausbank, sowie im Kunst-Ausschuss und Delegierter der Internationalen Kunstausstellung Düsseldorf, 1904

The sculpture on the tomb of the Pfeiffer and Schiess (Schießs) families is called "Reunion" and was created by Friedrich Coubillier in 1903.

But the correct name of the sculpture is "Reunion":

"The reunion after death, on the other side, on the green island, in the pure sea!"

The work of art shows the "reunion" of a mother and her child. From my point of view, this reunion couldn't be more emotional.

Friedrich Coubillier studied at the Düsseldorf Academy of Art with Karl Janssen after a practical training from 1894. After several years of study in Rome, he returned to Düsseldorf.

From the end of the 19th century he created numerous statues, reliefs, tombs and monuments in Düsseldorf and the surrounding area. Among his most famous works there are the figures of the Triton Fountain on the moat and the Industrial Fountain on Fürstenplatz.

Coubillier was not yet nineteen years old when both parents died in 1888. In order to be able to provide for himself and his eight siblings, he accepted a job in Cologne. For two years he worked in "Schülters religiöser Kunstanstalt", where he mainly modelled figures of saints, which were then produced in series. His way to Cologne was the beginning of his immersion into the artistic mentality of the Rhineland. He found his way to the well-known monument sculptor Prof. Wilhelm Albermann, who had been working in Cologne since 1865 and owned a renowned studio in the old Rhine metropolis. Albermann. born in Werden a. d. Ruhr in 1835, created many works for the Rhine-Westphalian region in those years and is still known today mainly for his "Jan von Werth Monument" on the Alter Markt in Cologne.

The writing on the "pedestal or on the island" comes from the Gospel according to John - chapter 5 - verse 28

"and shall come forth those who have done good, unto the resurrection of life."

The rest of the verse ;-)

"but they that have done evil, unto the resurrection of judgment"

Ernst Schiess (Schieß) (1840 - 1915) was a German engineer and entrepreneur. For many years he was Düsseldorf city councillor, chairman of the Düsseldorf Chamber of Commerce and founder of the German Machine Tool Builders' Association.

Wilhelm Pfeiffer junior (1861-1934), was a banker and councillor of commerce, city councillor in Düsseldorf and together with Max Trinkaus in the management of the Düsseldorfer Trinkausbank, as well as in the art committee and delegate of the International Art Exhibition Düsseldorf, 1904

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Schiess

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Pfeffer

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Coubillier

https://bgv-remscheid.de/…/1969_9_Die_Heimat_spricht_zu_Dir…


Grabstätte Margret und Heinz Kalenborn, 04 / 2020

„Abschied“ von Fritz Schaper

Diese wundervolle Gruppe auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof ist eine echte Sensation und wird eigentlich „kaum“ beachtet. Die bewegende Gruppe wurde im Jahr 1915/17 in Berlin für einen Düsseldorfer geschaffen, der den frühen Tod seiner jungen Frau beklagte. Das Grab gammelte viele Jahre vor sich hin und der Sockel war bereits tief im Boden versunken. Es gab lange Zeit keinen Hinweis auf den Bildhauer und es gibt bis heute keinen Namen zu der verstorbenen Düsseldorferin.

Erst durch eine Bestandsaufnahme und Fotoarbeiten für eine Patenschaft, wurde die Gruppe freigelegt, am Sockel hat man die Signierung F. Schaper gefunden.

Fritz Schaper (* 31. Juli 1841 in Alsleben (Saale); † 29. November 1919 in Berlin; vollständiger Name: Hugo Wilhelm Fritz (Friedrich) Schaper) war ein deutscher Bildhauer und Medailleur des ausgehenden 19. Jahrhunderts und ein Vertreter der Berliner Bildhauerschule. Ab 1875 lehrte er als Leiter des Aktsaals für Bildhauerei und von 1880 bis 1890 als Professor an der Berliner Kunstakademie.
Schaper wurde geboren als vierter Sohn des Pastors Friedrich Gottfried Peter Schaper und dessen Frau Antonie Schaper geb. Heiligenstädt. Am 6. Januar 1848, als Fritz noch keine 7 Jahre alt war, starb sein Vater, und seine Mutter zog mit ihren sieben Kindern nach Halle (Saale). Bereits im darauffolgenden Jahr am 14. Juli 1849 verstarb auch sie, und die Kinder wurden bei verschiedenen Familien untergebracht. Fritz Schaper wuchs bei Graf Kielmannsegg auf, zuerst auf dem Land, dann wieder in Halle. Dort besuchte er die Realschule der Franckeschen Stiftungen. Mit 15 Jahren ging er ab und absolvierte eine Steinmetzlehre bei C. A. Merckel. Dabei zeigte sich sein Talent, und der Wunsch entstand, Bildhauer zu werden.
Zur weiteren Ausbildung ging Schaper 1859 nach Berlin und besuchte dort zwei Jahre die Berliner Kunstakademie. Dort übte er sich unter anderem im anatomischen Zeichnen und Zeichnen nach der Antike. Gleichzeitig wurde er 1860 ein Schüler des Bildhauers Albert Wolff. Ebenso wie Wolff, der ein Freund und Schüler des kurz zuvor verstorbenen Christian Daniel Rauch gewesen war, nahm Schaper sich Rauch zum Vorbild für sein weiteres künstlerisches Schaffen. Zu seinem 23. Geburtstag bekam Schaper sein elterliches Erbteil ausgezahlt, was ihm mehr finanzielle Unabhängigkeit einbrachte. 1865/1866 schuf er sein erstes eigenständiges Werk, die Gipsgruppe Bacchus und Ariadne. 1867 reiste er zur Weltausstellung in Paris. Anschließend gründete er sein erstes eigenes Atelier an der Großen Präsidentenstraße, übersiedelte aber bald in die Albrechtstraße. Er bekam noch im gleichen Jahr einen Auftrag für eine Borussia und zwei Löwen am Kriegerdenkmal in Halle, das 1872 enthüllt wurde. Zunächst blieben jedoch große Aufträge noch aus.
In den 1870er Jahren beteiligte sich Schaper häufig an Künstlerwettbewerben.
Ein wichtiger Erfolg war der 1. Preis bei dem Wettbewerb um das Berliner Goethe-Denkmal 1871, mit dessen Ausführung er zwei Jahre später beauftragt wurde, und das 1880 im Tiergarten enthüllt wurde. 1875 wurde er Leiter des Aktsaals für Bildhauerei unter Anton von Werner. Diese Position verschaffte ihm ein sicheres Einkommen und höheres Ansehen.
Es folgten weitere bedeutende Aufträge, unter anderem für das Kölner Bismarck-Denkmal, das Braunschweiger Gauß-Denkmal und Hamburger Lessing-Denkmal. Auch schuf Schaper in dieser Zeit erste Büsten.

Quelle zu Fritz Schaper: http://www.ipernity.com/doc/26252/48687070


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