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Ich habe Dich gerufen bei Deinem Namen

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat: Fürchte dich nicht. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. ... Von Gott beim Namen gerufen, das ist so etwas wie eine unsichtbare Aura, ein Schutzversprechen gegen alle Demütigungen, die einem Menschen widerfahren können.

 

 

Fritz Burgbacher (eigentlich Karl Friedrich Burgbacher) (* 1. September 1900 in Mainz; † 29. Juli 1978 in Köln) war ein deutscher Politiker (CDU) und Energiewirtschaftler.

 

 Leben und Beruf

 

Burgbacher, der römisch-katholischen Glaubens war, studierte nach dem Abitur 1918 auf der Oberrealschule Volks- und Staatswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 1921 erwarb er das Verwaltungsdiplom und wurde zum Doktor der Staatswissenschaften promoviert. Er arbeitete als Geschäftsführer des Mainzer Innungsverbandes und bei rheinhessischen Arbeitgeberverbänden. 1923 wurde er Syndikus der Mainzer Niederlassung der Dresdner Bank AG, bis er sich 1925 als Wirtschafts- und Steuerberater selbständig machte. 1929 wurde Burgbacher Vorstandsmitglied der Rhenag. Er war Vorstandsmitglied verschiedener Fachverbände und Aufsichtsratsmitglied diverser Unternehmen. Ende der 1920er Jahre erhielt er einen Lehrauftrag für Energiewirtschaft an der Universität zu Köln, initiierte die Gründung des Energiewirtschaftlichen Institutes (EWI) im Jahre 1943 und war dort ab 1955 als Honorarprofessor bis zu seinem Tode tätig.

Unglaublich wie viele Details hier abgebildet sind, die Erklärungen zur Ikonografie sind von Sabine Kuhn. 

Vielen Dank liebe Sabine 


Der Anfang der Menschheit im paradiesischen Garten Eden mit der Paradiesschlange, dem Apfel sowie dem ersten Menschenpaar Adam & Eva dem Baum der Erkenntnis dargestellt. 

 

 

Auf dem Bild mit der Tischszene ist m. M. der Verstorbene mit Christus dargestellt. Eine Seele, die den Körper verlässt, wird ikonografisch häufig als verkleinerte Abbildung eines Menschen wiedergegeben, die meistens im Brustraum, häufig auch dem eines liegenden Leichnams, heraustritt. Diese Figuren sind ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. belegt und werden als „Eidolon“ (griech. kleines Bild, Trugbild, Phantom) bezeichnet. Sie sind inhaltlich mit der Psyche gleichgesetzt.

 

 

 

 

Hier weist Christus der durch die Mimik skizzierten, fragenden Seele des Verstorbenen den Weg, interessanterweise den "rechten", bei doppelter Lichtsymbolik (Kerze, Nimbus) und über das Buch als Neues Testament auf dem Tisch/Altar sowie das Fenster"kreuz" im oberen Bereich.

Interessant ist auch das obere Relief, das Christus mit seinen Kreuzigungswunden abbildet, aus denen nach biblischer Darstellung Wasser & Blut strömten, die ich hier als Zeichen für das Brot/die Hostie/Wasser/drei Frauen und das Blut der Krieger/Männer mit drei Lanzen/Speeren auf dem Schlachtfeld deuten würde, wobei sich der Soldat mit der seine Augen verdeckenden Hand offenbar seiner Taten bewusst ist und sich ihrer schämt, doch Christus segnet beide Gruppen.

Der Sensenmann von Johann Müllemeister, in Patenschaft der Steinmetzfamilie Steinus, ist sicherlich das Wahrzeichen vom Melaten Friedhof in Köln.

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Burgbacher war Mitbegründer des Bundes Katholischer Unternehmer und gehörte auch dessen Vorstand an. Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Hasso-Nassovia Frankfurt am Main und der KDStV Rappoltstein im CV.

 

Fritz Burgbacher starb am 29. Juli 1978 und wurde in Köln auf dem Melaten-Friedhof (Lit. R) begraben.

 

Partei

 

Vor 1933 gehörte Burgbacher dem Zentrum an. 1937 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.965.444). 1948 trat er der CDU bei. Dort war er von 1952 bis 1967 Landesschatzmeister des Landesverbandes Rheinland und von 1960 bis 1967 Bundesschatzmeister.

 

Abgeordneter

 

Burgbacher war von 1929 (nach der Mandatsniederlegung von Hans Lautenbacher) bis 1931 Landtagsabgeordneter im Landtag des Volksstaates Hessen. Von 1933 bis 1934 wirkte er als Stadtverordneter von Köln. Er gehörte dem Deutschen Bundestag von 1957 bis 1976 an und vertrat dort zunächst den Wahlkreis Geilenkirchen -Erkelenz - Jülich, später den Wahlkreis Heinsberg. 1965 war er stellvertretender Vorsitzender des Bundestagssonderausschusses zur Erarbeitung des Parteiengesetzes. Er entwarf das Gesetz zur Einführung Vermögenswirksamer Leistungen (bekannt als: 312- später 624-Mark-Gesetz). 1972 gehört er zu den Mitgliedern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die entgegen der Fraktionsmehrheit den Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über die Grundlagen der Normalisierung ihrer gegenseitigen Beziehungen ablehnten. In der siebten Wahlperiode war Burgbacher der nach Ludwig Erhard zweitälteste Bundestagsabgeordnete.

 

Vom 27. Februar 1958 bis zum 19. Januar 1977 gehörte Burgbacher auch dem Europaparlament an, dessen Vizepräsident er von März 1973 bis November 1975 war, nachdem er bereits von 1958 bis 1967 Vorsitzender des dortigen Energieausschusses war. Von 1967 bis 1969 gehörte er der Nordatlantischen Versammlung an und leitete dort den Wirtschaftsausschuss.

 

Fritz Burgbacher vertrat die Interessen der Kohlebranche auf parlamentarischer Ebene, insbesondere im Bundestag galt er als Architekt und Anführer der Kohlenlobby.

 

 

 

Quelle Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Burgbacher

Heruntergeladen am 28.04.2021

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